Sie sind hier: Home > Sport > Fußball >

Kroos, Süle, Upamecano: Bewegender Appell – Fußball-Stars lesen Hass-Kommentare

Kroos, Süle, Upamecano  

Bewegender Appell im Video: Fußballstars lesen Hasskommentare vor

25.02.2021, 14:39 Uhr
Fußballstars lesen Hasskommentare vor

In der Öffentlichkeit zu stehen ist nicht immer einfach und viele Stars sehen sich auch viel Hass uns Diskriminierung gegenüberstehen. Fußballer wie Toni Kroos, Niklas Süle oder Mark Uth setzen ein starkes Zeichen gegen anonymes Cybermobbing in sozialen Netzwerken. (Quelle: t-online)

Selbst Opfer von Hass: Sportstars wie Niklas Süle, Toni Kroos und viele andere werden in den sozialen Medien regelmäßig beleidigt. (Quelle: t-online)


Mit einer eindringlichen Botschaft richten sich Stars aus der Bundesliga und darüber hinaus an die Öffentlichkeit – und zeigen auf, was in den sozialen Medien passieren kann.

Es ist ein bewegendes und auch erschreckendes Video mit Spielern aus der Bundesliga, von internationalen Topklubs, Nationalspielern, Weltstars. Mit großen Namen von Weltmeister Toni Kroos über Bayern-Verteidiger Niklas Süle und RB Leipzigs Dayot Upamecano bis hin zum früheren DFB-Torwart Ron-Robert Zieler vom 1. FC Köln, Luca Waldschmidt von Benfica Lissabon oder Mark Uth vom FC Schalke 04

Über ein Dutzend Fußballprofis haben sich mit einem eindringlichen Appell gegen Hate Speech im Internet an die Öffentlichkeit gewandt – und dabei einige der schlimmsten Kommentare vorgelesen, um die teilweise extremen Beleidigungen, denen die Spieler jede Woche ausgesetzt sind, aufzuzeigen. 

"Ich hoffe, Du brichst Dir alle Knochen", liest Süle dabei vor, sein DFB-Teamkollege Kroos trägt einen weiteren Kommentar vor: "Ich hoffe, Du stirbst in der Hölle." Der Gipfel der Unerträglichkeit ist mit einem Kommentar an Zieler erreicht: "Mach den Enke und wirf Dich vor den Zug", musste der 32-Jährige über sich lesen.

Kroos: "Anonym pöbeln sollte nicht mehr möglich sein"

"Cybermobbing ist ein Problem, das unsere gesamte Gesellschaft betrifft", zitiert die "Bild" aus einer offiziellen Erklärung von Kroos. "Was sich einige Menschen hinter anonymen Profilen erlauben, ist weit unter der Gürtellinie, manchmal sogar im strafrechtlichen Bereich." Und weiter: Man müsse "einen Weg finden, die Anonymität im Netz abzuschaffen. Jeder, der ein Profil hat, sollte sein Gesicht zeigen und es sollte erkennbar sein, wer sich dahinter verbirgt. Anonym zu pöbeln sollte nicht mehr möglich sein."

Die Aktion wurde von der Spieleragentur "Sports360" initiiert. "Niemand sollte sich diesen Hass einfach gefallen lassen", so Agenturchef Volker Struth zur "Bild". "Das Strafgesetzbuch gilt auch im Netz. Das Ausmaß davon wollen wir mit dieser Aktion verdeutlichen. Und die Prominenz und Reichweite der Spieler nutzen, um auf dieses gesellschaftliche Problem aufmerksam zu machen."

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal