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DFB-Sponsor kündigt Millionenvertrag: "Habe den Glauben verloren"

"Habe den Glauben verloren"  

DFB-Sponsor kündigt Millionenvertrag

11.04.2021, 17:54 Uhr | dd, dpa

DFB-Sponsor kündigt Millionenvertrag: "Habe den Glauben verloren"  . Flyeralarm: Das Unternehmen sponsert den DFB seit Jahren. (Quelle: imago images)

Flyeralarm: Das Unternehmen sponsert den DFB seit Jahren. (Quelle: imago images)

Ein langjähriger Sponsor des DFB, der auch bei Länderspielen auf den Werbebanden präsent war, will den Vertrag mit sofortiger Wirkung beenden. Die Erklärung ist kurios.

Nach vielen Schiedsrichter-Fehlentscheidungen gegen die Würzburger Kickers in der 2. Bundesliga will die Online-Druckerei Flyeralarm ihre Verträge mit dem Deutschen Fußball-Bund kündigen. Das teilte Firmenchef Thorsten Fischer nach dem 1:1 der Kickers gegen den 1. FC Nürnberg am Sonntag mit.

"Nach heute elf spielentscheidenden Fehlentscheidungen kündige ich auf diesem Wege vorab in mündlicher Form – mit aller Gelassenheit und ohne Emotionen – sämtliche Verträge mit dem DFB. Dies betrifft mein komplettes Sponsoring für die Nationalmannschaft und den DFB", hieß es in einer Mitteilung.

"Krasse, mutwillige Fehlentscheidungen"

Flyeralarm ist Hauptgeldgeber bei den Würzburger Kickers und daneben unter anderem Namenssponsor der Frauen-Bundesliga. Dieses Engagement wurde bis 2022/23 vereinbart. Ob vorher ein Ende der Sponsoren-Vereinbarung möglich ist, war zunächst unklar. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur geht es um Sponsorengelder von rund 4,5 Millionen Euro, die die Druckerei aus DFB-Projekten abziehen will.

"Ich habe den Glauben wie Hoffnung an eine Gleichbehandlung und seriöses Geschäftsgebaren verloren", sagte Fischer. Die Würzburger hätten zwar spielerisch in der Saison oft nicht überzeugt. Daneben aber listete Fischer elf Aktionen in der Saison auf, in denen die Unterfranken benachteiligt worden seien. "Diese krassen, ich sage mittlerweile mutwilligen Fehlentscheidungen gegen uns, lassen mir für uns keine andere Wahl zu", hieß es.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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