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England-Legende Bobby Charlton schwer erkrankt

Weltmeister 1966  

England-Legende Charlton schwer erkrankt

01.11.2020, 16:57 Uhr | dpa

England-Legende Bobby Charlton schwer erkrankt. Ikone der "Red Devils": Bobby Charlton beim Ligaspiel seines Klubs in Bournemouth 2018. (Quelle: imago images/Colorsport)

Ikone der "Red Devils": Bobby Charlton beim Ligaspiel seines Klubs in Bournemouth 2018. (Quelle: Colorsport/imago images)

Er ist eine der größten Fußball-Legenden Englands, wurde Weltmeister und Klub-Ikone von Manchester United. Nun wurde bekannt, dass Bobby Charlton erkrankt ist. Seine Frau hat sich bereits geäußert.

Der frühere englische Fußball-Weltmeister und langjährige Manchester United-Profi Sir Bobby Charlton ist an Demenz erkrankt. Das berichtete die britische Zeitung "Telegraph" unter Berufung auf Charltons Ehefrau Norma. Der 83-jährige Charlton hatte 1966 mit den Three Lions im eigenen Land die Weltmeisterschaft gewonnen, nachdem sich das Team im Endspiel von Wembley mit 4:2 gegen Deutschland durchgesetzt hatte.

Laut dem Bericht begrüßt Norma Charlton, dass über die Erkrankung ihres Mannes berichtet wird. Sie äußerte die Hoffnung, dass das Bekanntwerden der Diagnose ihres Mannes anderen helfen könnte.

Auch andere 66er Teamkollegen litten an der Krankheit

Charlton ist bereits der fünfte Spieler aus der Weltmeister-Elf von damals, bei dem Demenz diagnostiziert wurde. Auch sein im Juli gestorbener Bruder Jack Charlton, der am vergangenen Freitag gestorbene Nobby Stiles und ihre 2018 und 2019 gestorbenen Teamkameraden Ray Wilson und Martin Peters litten unter Demenz.

Schon länger wird in Großbritannien ein möglicher Zusammenhang zwischen Demenz und Fußball erforscht, insbesondere mit Blick auf das Kopfballtraining. Eine Studie des englischen Fußballverbands kam im vergangenen Jahr zu dem Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit, an einer neurologischen Krankheit zu sterben, bei ehemaligen Profi-Fußballern mehr als dreimal so hoch ist. Ein eindeutiger Zusammenhang wurde bislang aber noch nicht nachgewiesen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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