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WM 2022 | Füllkrug witzelt über "doofe Frage" – Müller reagiert


Füllkrug witzelt über "doofe Frage" – Müller reagiert

  • Noah Platschko
Noah Platschko, Al Shamal

Aktualisiert am 29.11.2022Lesedauer: 3 Min.
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Thomas Müller und Niclas Füllkrug: Beide waren am Dienstag gemeinsam auf der DFB-Pressekonferenz.
Thomas Müller und Niclas Füllkrug: Beide waren am Dienstag gemeinsam auf der DFB-Pressekonferenz. (Quelle: Federico Gambarini)
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Die Stimmung ist gut nach dem wichtigen 1:1 gegen Spanien. Doch wie schnell sie kippen kann, zeigte die WM vor vier Jahren. Das DFB-Team ist gewarnt.

"Doofe Frage. Wollen wir weitermachen?" Niclas Füllkrug schüttelte den Kopf, als er und sein Sturmkollege Thomas Müller danach gefragt wurden, wer der beiden denn gegen Costa Rica im Sturmzentrum auflaufen werde. Füllkrug tat dies aber keineswegs in ausfallender Art, sondern schelmisch grinsend. Gut für ihn, dass auch DFB-Veteran Müller lachend zur Seite sprang. "Die Neun auf dem Rücken hat auf jeden Fall der Fülle. Der hat das Ding auch eingeschweißt", so der Münchner über dessen erlösendes 1:1 gegen Spanien, das Deutschland eine ordentliche Ausgangslage für das Gruppenfinale gegen Costa Rica bescherte.


Joker überzeugen gegen Spanien – Bayern-Star ein Totalausfall

Die deutsche Mannschaft lieferte sich einen harten Fight – und kann weiter aus eigener Kraft das Achtelfinale erreichen. Die Einzelkritik.
Manuel Neuer: In seinem 116. Länderspiel früh gefordert. Lenkte einen satten Distanzschuss von Leipzigs Olmo an die Querlatte (7. Minute). Böser Querschläger, der beinahe zum 0:1 geführt hätte (26.). Machte insgesamt nicht den sichersten Eindruck. Beim Gegentreffer etwas früh unten. Hielt dann ein paar Bälle, die ihm Sicherheit gaben. Trotzdem ein schwacher Auftritt. Note 4
+15

Wer nun im Sturmzentrum auflaufen wird, konnten und wollten die beiden auf der Pressekonferenz geladenen Nationalspieler nicht beantworten. Und auch der Bundestrainer wird auf diese konkrete Aufstellungsfrage auf der Fifa-Abschlusspressekonferenz am Mittwoch nicht näher eingehen.

Dass der Bremer in seinen 20 Minuten gegen Spanien aber einen enorm positiven Einfluss auf das Spiel der deutschen Mannschaft hatte, dürfte auch Flick nicht verborgen geblieben sein. Dabei ist es auch keineswegs ausgeschlossen, dass Müller auf Rechts ausweicht und somit Platz für beide Offensivleute in der Startelf wäre.

Starker Füllkrug ersetzte blassen Müller

Jene Qualitäten, die Füllkrug mit sich brachte, werden auf jeden Fall auch im Entscheidungsspiel am Donnerstag (20 Uhr, im Liveticker bei t-online) gefragt sein. Der Bremer Toptorjäger (bislang zehn Bundesligatreffer in dieser Saison) zeigte Präsenz im Strafraum, holte Freistöße heraus und präsentierte sich als deutlich geeigneterer Wandspieler, als es Müller in den 70 Minuten zuvor getan hatte.

Die WM-Nominierung des Bremers (drei Länderspiele) entpuppt sich bislang als absoluter Volltreffer. Die t-online-Frage, ob sein Klub mit einem am Montag geposteten Video hoffe, dessen Marktwert zu drücken, moderierte dieser entspannt ab. "Ich glaube nicht. Das Video gibt es schon lange. Aber bei Werder freuen sich alle extrem für mich, sowohl die Spieler als auch die Trainer."

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Und auch die Stimmung im Camp scheint nun deutlich besser zu sein als nach der Japan-Pleite. Der Ausgleich kurz vor Schluss sowie die Teamsitzung vor dem Spanien-Spiel dürften daran großen Anteil gehabt haben. Zudem durften von Montag- bis Dienstagmorgen auch die Familien der Spieler ins Camp, ehe nun der volle Fokus Costa Rica gilt.

"Wir sitzen lange nach dem Abendessen an den Tischen zusammen. Das Zwischenmenschliche ist alles wunderbar", plauderte Müller über das Innenleben der Mannschaft. "Das hilft zu einem kleinen Prozentsatz auch auf dem Platz, aber die Dinge, die auf dem Platz passieren, sind für den Erfolg wichtig – und nicht ob man sich nach dem Essen noch ein paar Witze erzählen kann. Die allgemeine Stimmung ist gut, nach dem Spanien-Spiel war alles etwas gelöster."

DFB-Spieler strahlen Zuversicht aus

Dass es atmosphärisch wieder ins Gegenteil kippen kann, ist den beiden Protagonisten bewusst. Auch bei der WM 2018 feierte man nach einer Auftaktpleite im zweiten Gruppenspiel ein Erfolgserlebnis (2:1 gegen Schweden), nur um gegen Südkorea auszuscheiden. "Die Geschichten werden immer danach geschrieben. Ob Niclas' Tor im Nachhinein als Knotenlöser ausgelegt werden wird, hängt vom weiteren Turnierverlauf ab. Da werden wir noch einige weitere goldene Momente brauchen", schätzte Müller die künftige Berichterstattung ein, ehe er wenige Augenblicke später Arm in Arm mit Füllkrug das Podium verließ.

Der Bayern-Star flüsterte seinem Sturmkollegen noch etwas zu und kniff ihm in den Nacken, ehe beide lachend in den Katakomben des Medienzentrums verschwanden. Schenkt man der nach außen getragenen Ausstrahlung der beiden Glauben, dürfte die Stimmung im Team tatsächlich gut sein – und der Optimismus entsprechend groß, dass die WM-Reise noch weitergeht.

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Verwendete Quellen
  • DFB-Pressekonferenz mit Thomas Müller und Niclas Füllkrug
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Katar im Fokus: Am WM-Ausrichterland Katar wird viel Kritik geübt, manche Beobachter fordern einen Boykott. t-online berichtet ausführlich, aber kritisch über die Weltmeisterschaft – weil Millionen Fußballfans sich über die Spiele freuen und weil die Missstände in Katar und bei der Fifa beleuchtet werden sollten.

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