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Anruf von Uli Hoeneß im Doppelpass: So reagiert das Netz


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"Größte Witzfigur": So reagiert das Netz auf Hoeneß

Von t-online, flv

Aktualisiert am 26.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß sorgt mit seinen Aussagen für Aufsehen. (Quelle: Michael Weber IMAGEPOWER via www.imago-images.de)
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Der Ex-Bayern-Manager polarisiert mit seinen Statements zur Katar-WM. So fallen die Reaktionen der Social-Media-Nutzer aus.

Uli Hoeneß hat es wieder getan. Am Sonntag ließ sich der ehemalige Manager und Präsident des FC Bayern mal wieder in die TV-Sendung "Doppelpass" per Telefon zuschalten. Ihm brannte ein Thema unter den Nägeln. Die WM in Katar. Hoeneß hatte während der Diskussion um die umstrittene Menschenrechtslage in dem Emirat die Gastgeber und die WM-Vergabe dorthin verteidigt: "Die WM und das Engagement des FC Bayern und andere Sportaktivitäten in der Golfregion werden dazu führen, dass die Arbeitsbedingungen für die Arbeiter dort besser werden und nicht schlechter. Das sollte man endlich mal akzeptieren und nicht ständig auf die Leute draufhauen", polterte Hoeneß.

Am Montag legte er nach und verteidigte seine Aussagen. Via "Bild" ließ er wissen: "Das ist doch genau das, was wir brauchen. Dank des Fußballs ist der Fokus auf Katar gerichtet, das bringt Veränderungen." Er betonte: "Ich habe dort selbst vernünftige Gespräche mit Verantwortlichen geführt."

Die Reaktionen auf die Aussagen von Hoeneß ließen nicht lange auf sich warten: Im Netz werden sie deutlich und teils süffisant kommentiert. Ein Twitter-Nutzer schreibt etwa:

"Schade, dass die mehr als 6.500 in Katar gestorbenen Arbeiter diese frohe Kunde von Hoeneß nicht mehr vernehmen können."

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Unverständnis herrscht auch bei einem anderen User: "Man kann sich gar nicht so sehr für Herrn Hoeneß schämen, wie es angebracht wäre."

Außerdem bemerkt ein Nutzer: "Erschreckend wie viele im Doppelpass-Publikum Hoeneß beipflichten."

Ein weiterer fragt: "Gab es beim FC Bayern nicht auch mal eine PK, wo auf Menschenrechte verwiesen wurde?!" Eine Anspielung auf eine Pressekonferenz, auf der der FC Bayern einst die negative Berichterstattung einiger Medien anprangerte.

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Schauspieler Hannes Jaenicke wurde deutlich, twitterte: "Hoeneß wettert gegen Qatar-Kritiker. 6500 Tote auf den Baustellen und Menschenrechte sind ihm egal. Aber nicht annähernd so egal wie mir sein Klub und die von IS- und Taliban-Freunden gekaufte Wüsten-WM!"

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"Heute ist wieder so ein Tag, an dem man sich als Fan des FC Bayerns in Grund und Boden schämen darf. Danke Uli Hoeneß."

Oder auch: "Ich finde es so krass, wie man sein eigenes Denkmal so einstürzen kann. Hoeneß ist wirklich, sorry an alle Bayernfans, nur noch die allergrößte Witzfigur, die im deutschen Fußball so zu sehen ist."

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Verwendete Quellen
  • Twitter-Kommentare
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