Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomeSportFußballWM

"One Love"-Binde verboten: "Fußballer sind keine Politiker"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSo kommt Deutschland ins AchtelfinaleSymbolbild für einen TextParteifreunde schießen gegen TrumpSymbolbild für einen Text"Promi Big Brother": Dieser Star ist rausSymbolbild für einen TextSchwerer Sturz: Schock bei Ski-WeltcupSymbolbild für einen TextWM-Neuling fliegt vorzeitig aus TurnierSymbolbild für einen TextNeuer Favorit für James-Bond-RolleSymbolbild für einen TextEx-Nationaltorwart attackiert DFBSymbolbild für einen TextNächste Woche kommt die KälteSymbolbild für einen TextRealitystar spricht über Affäre mit HarrySymbolbild für einen TextKrawalle in Brüssel nach Belgien-PleiteSymbolbild für einen TextLeiche in Baugrube entdecktSymbolbild für einen Watson TeaserZDF-Experte wird heftig kritisiertSymbolbild für einen TextSpiel erweckt Elfenwelt zum Leben
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

"Fußballer sind keine Politiker"

Von t-online, Mth

Aktualisiert am 22.11.2022Lesedauer: 2 Min.
September 2022: Nationalspieler Jonas Hofmann zeigt die spezielle Kapitänsbinde mit der Aufschrift "One Love" als Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt.
September 2022: Nationalspieler Jonas Hofmann zeigt die spezielle Kapitänsbinde mit der Aufschrift "One Love" als Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die "One Love"-Binde soll Offenheit und Toleranz ausdrücken. Dass die Fifa sie verbietet, empört viele t-online-Leser, einige sehen es aber gelassen.

Dass die Spieler der WM in Katar keine Armbinde mit der Aufschrift "One Love" tragen dürfen, sorgt für großen Unmut, auch unter t-online-Lesern. Doch nicht jeder empört sich über die Entscheidung der Fifa.

"Feige, peinlich und unwürdig"

Christian Fies bezeichnet das Verbot als "feige, peinlich und unwürdig". Seiner Ansicht nach wäre es ein starkes Zeichen, die Armbinde trotzdem zu tragen, selbst wenn man dafür vom Platz gestellt würde. "Dann würde die ganze Welt applaudieren."

Sonia Pfingstmann hingegen heißt es gut, dass die Spieler nun keine Flagge zeigen können: "Fußballer sind keine Politiker", schreibt sie und fragt rhetorisch: "Wo waren alle Kritiker in den letzten zwölf Jahren?" Ihrer Meinung nach bringe es nichts, Armbinden mit Botschaften für einen Monat, den die Spiele dauern, zu tragen, wenn sie danach abgenommen werden.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

"Fußball ist und bleibt auch Politik"

"Es ging nie nur um Fußball", entgegnet Sebastian. "Fußball ist und bleibt auch Politik, also eine öffentliche Angelegenheit, da muss man auch konfrontativ Haltung zeigen. Zu schade, dass die DFB-Elf ihr Rückgrat zu Hause gelassen hat; ohne kann man schlecht Haltung zeigen.

Womöglich sind sie mit den Vorstellungen der Kataris einfach konform, wenn es der Karriere hilft. In dem Fall können sie von mir aus gleich da unten bleiben."

Martina Dunajtschik glaubt: "Im Endeffekt hat man das Ziel erreicht, denn es wird darüber diskutiert. Würden sie die Kapitänsbinde einfach so tragen, wäre es eventuell noch nicht einmal irgendjemandem aufgefallen. Aber so ist es in den Medien und bewirkt mehr als das Tragen."

"Fußball-WM, nicht Loveparade"

Carola Blödgen bewundert den Mut von Sportlern, die auf Missstände aufmerksam machen, obwohl es für sie riskanter ist als für unsere Kicker: "Die iranische Mannschaft hat erheblich schlimmere Konsequenzen zu befürchten als die westlichen Mannschaften, die Angst davor haben, die Armbinde zu tragen."

Heiko und Simone Schenk können gut darauf verzichten, die Fußballer mit "One Love"-Aufschriften zu sehen: "Die sind bei der Fußball-WM und nicht auf der Loveparade."

Sollten Spieler Zeichen setzen? Zwei t-online-Nutzer sind verschiedener Meinung. (Quelle: t-online)

"Die Politisierung des Sports nervt"

In einigen Zuschriften ist zu lesen, in anderen Ländern herrschten nun einmal andere Sitten. Vivian Klein kann das so nicht stehen lassen und wendet ein: "'Andere Ländern, andere Sitten' ist richtig, aber Katar hat sich aktiv dafür beworben, diese fremden Sitten temporär einzuladen." Der Wüstenstaat müsse deshalb auch damit rechnen, mit anderen Weltanschauungen konfrontiert zu werden.

"Ich und viele andere schauen sich das nicht mehr an", erzählt Wolf Kawa. "Das hat aber nichts mit Katar zu tun, sondern mit der Politisierung des Sports, die nur nervt. Man hat das Gefühl, dass dies ein woker Parteitag und kein Fußball mehr ist. Honecker wäre begeistert: 'Sport ist kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck.'"

Ralph Pieper verrät: "Am Anfang stand für mich fest: Boykott Katar. Mittlerweile sage ich: Boykott aller Fußballverbände. Auch nach Katar werde ich keine WM mehr schauen."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Zuschriften von t-online-Lesern
Hintergrund zum Beitrag

Einzelne Leser möchten anonym bleiben, weshalb wir sie nur beim Vornamen nennen.

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Eklat um Experte: Entgleisung von Sandro Wagner im Live-TV
  • David Digili
Von David Digili
DFBWM 2022
WM 2022



t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website