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WM in Katar | Zuschauer bewerten Deutschlandspiel: "Der Drops ist gelutscht"


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"Glaube, dass der Drops gelutscht ist"

Von t-online, Mth

Aktualisiert am 28.11.2022Lesedauer: 2 Min.
"Wir sind natürlich mehr Risiko gegangen": So reagierte Niclas Füllkrug auf den Ausgang des Krimis gegen Spanien. (Quelle: MagentaTV)
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Nach dem Unentschieden zwischen Deutschland und Spanien besteht Hoffnung auf ein Weiterkommen der DFB-Elf. t-online-Leser bewerten das Spiel vom Sonntag.

Nach dem Spiel der deutschen Nationalelf gegen die spanische Mannschaft ist noch alles offen. WM-Reporter Benjamin Zurmühl beschreibt die Partie als "ganz hohe Kunst" und "das vielleicht bisher beste Spiel der diesjährigen Weltmeisterschaft", das sich durch "Tempo, Spannung, Dramatik, Aggressivität" auszeichnete. Seinen Kommentar lesen Sie hier.

Viele t-online-Leser pflichten unserem Sportredakteur bei. Doch nicht alle waren begeistert von der Leistung der Deutschen.

"Gut gekämpft!"

"Das war ein spannendes Spiel", schreibt Sina Bode. "Mir hat das Spiel gefallen, mit dieser Leistung können sie weiterkommen", glaubt Dieter Kils. Jürgen Müller meint: "Es hätte auch ein Sieg werden können. Schönes Spiel, beide waren sehr gut." Tanja Putz befindet: "Gut gekämpft! Hat Spaß gemacht, zuzuschauen." Und Gisele Winterhalter lobt: "Jungs, das habt ihr gut gemacht. Weiter so!"

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"Kampfgeist, Wille und Leidenschaft"

Tobias Wiedemann wagt eine detailliertere Analyse: "Klare Steigerung zum Japan-Spiel. Defensiv stabiler und abgeklärter. Kampfgeist, Wille und Leidenschaft waren erkennbar. Nadelstiche wie die Einwechslung von Niclas Füllkrug verfehlten ihre Wirkung nicht. Insgesamt eine engagierte Leistung, auf der man aufbauen und nach vorne schauen kann."

Einen Tipp für künftige Partien hat Tobias Wiedemann dennoch: "Bei der Chancenverwertung ist noch Luft nach oben, besonders bei Großchancen öfter mal den Kopf oben halten und den besser positionierten Spieler suchen."

"Ein Unentschieden: Das ist keine Leistung"

Heidi Sass hingegen schreibt: "Das ist doch noch nichts, was sie geleistet haben. Ein Unentschieden und Gruppenletzter: Das ist keine Leistung."

Carsten Jung sieht das ähnlich: "Wir sollen durchatmen, nachdem die Mannschaft gerade so noch den Rückstand ausgeglichen hat? Ich glaube eher, dass da der Drops gelutscht ist, zumal man fürs Weiterkommen auf andere angewiesen ist."

Auch Bernd Eutins Euphorie hält sich in Grenzen: "Die Leistung war besser als gegen Japan, aber erreicht ist noch gar nichts. Gegen Costa Rica müssen Tore her."

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"Zwei Mannschaften auf Weltklasseniveau"

"Aus deutscher Sicht war das ein guter Auftritt", findet Andreas Karow. "Spanien begann mit mächtig Dampf, aber dann wurde es immer ausgeglichener. Es gab Licht, aber auch Schatten."

Andreas Haberzettel beobachtete Abspielfehler auf beiden Seiten, was aber völlig normal sei bei dem hohen Pressing auf beiden Seiten. "Spanien und Deutschland, zwei Mannschaften, die auf Weltklasseniveau gespielt haben."

"Füllkrug gehört direkt in die Startelf"

Heike von Miller resümiert: "Auf jeden Fall hat man diesmal den Kampfgeist und den Willen erkennen können; nun muss man nur noch das Tor besser finden. Hatte eigentlich gedacht, dass sie haushoch verlieren, aber zum Japanspiel war eben doch eine Steigerung zu sehen."

Und Markus Mahler äußert, was viele andere auch denken: "Füllkrug gehört beim nächsten Spiel direkt in die Startelf."

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Verwendete Quellen
  • Zuschriften von t-online-Lesern
Hintergrund zum Beitrag

Katar im Fokus: Am WM-Ausrichterland Katar wird viel Kritik geübt, manche Beobachter fordern einen Boykott. t-online berichtet ausführlich, aber kritisch über die Weltmeisterschaft – weil Millionen Fußballfans sich über die Spiele freuen und weil die Missstände in Katar und bei der Fifa beleuchtet werden sollten.

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