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Formel 1: So funktioniert der verstellbare Heckflügel


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Der neue Heckflügel löst den F-Schacht ab

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16.02.2011Lesedauer: 2 Min.
Neuer Heckflügel auf dem Red-Bull-Boliden
Neuer Heckflügel auf dem Red-Bull-Boliden (Quelle: xpb.cc)
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Er ist auffällig, beweglich, und er soll in der anstehenden Formel-1-Saison für jede Menge Action auf den Rennstrecken dieser Welt sorgen. Die Rede ist vom neuen Heckflügel, der an den Boliden der Teams der Königsklasse verbaut ist. Die Verantwortlichen versprechen sich von dem Bauteil mehr Überholmanöver - und dadurch eine bessere Show für die Zuschauer.

Der Flügel wird während der Fahrt vom Piloten selbst in die gewünschte Position gebracht. Renault-Teamchef James Allison erklärt die Wirkungsweise des verstellbaren Heckflügels.

Enormer Topspeed-Gewinn durch neuen Heckflügel

Der verstellbare Heckflügel hat im Vergleich zum verstellbaren Frontflügel, welcher in der vergangenen Saison eingesetzt wurde, einen erheblichen Vorteil. Durch eine Veränderung des Winkels am Frontflügel veränderte sich die gesamte Fahrzeugbalance, die Endgeschwindigkeit aber blieb praktisch gleich. ""Beim Heckflügel wirkt sich jede Veränderung des Winkels dagegen stark auf den Luftwiderstand und damit auf den Topspeed aus", sagt Allison.

Eine ähnliche Wirkung erzielten einige Teams in der Saison 2010 mit dem sogenannten F-Schacht. Mit diesem System konnten die Fahrer den Luftwiderstand auf der Geraden verringern, ohne Anpressdruck in den Kurven zu verlieren.

Einsatz durch klare Regeln stark limitiert

In der Praxis bedeutet das: "Wenn zwei Fahrer miteinander kämpfen, wird derjenige, der seinen Flügel flacher stellt, auf der Geraden schneller sein", sagt Allison. Um zu verhindern, dass in einem Zweikampf beide Piloten ihren Flügel verstellen, hat der Motorsport-Weltverband FIA ganz klare Regeln erstellt.

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"In den Trainingssessions und im Qualifying dürfen die Piloten ihre Heckflügel verstellen, so oft sie es wollen", sagt Allison. "Im Rennen ist das jedoch stark limitiert. Der Einsatz wird für den Hintermann nur dann freigegeben, wenn das Auto vor ihm weniger als eine Sekunde entfernt ist. Wenn sich ein Fahrer so nah herangearbeitet hat, darf er den Flügel innerhalb dieser Runde flacher stellen."

Per Knopfdruck wird die Wirkung freigesetzt

Für jede Strecke im Rennkalender hat die FIA genau eine Gerade bestimmt, auf der das Flachstellen des Flügels erlaubt ist. "Außerdem haben sich die Teams und die FIA auf ein System geeinigt, damit der Verfolger gerade eben genug profitiert, um ein Überholmanöver zu wagen. Keiner möchte eine Regelung, bei der Überholen reine Formsache ist."

Während des Rennens überwacht die FIA das System elektronisch. Es wird erst zur Vollendung der zweiten Rennrunde aktiviert. Sobald die nötige Voraussetzung gegeben ist, leuchtet im Cockpit in Licht auf. So weiß der Fahrer, dass er in dieser Runde den Heckflügel flacher stellen darf. Das erfolgt über einen Knopf am Lenkrad. Sobald der Pilot am Ende der entsprechenden Geraden auf die Bremse tritt, stellt sich der Flügel automatisch wieder in die Ausgangsposition.

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