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Schwimm-WM in Gwangju: Lagen-Staffeln lösen Olympia-Tickets - Heintz fällt aus

Schwimm-WM in Gwangju  

Lagen-Staffeln lösen Olympia-Tickets - Heintz fällt aus

28.07.2019, 07:34 Uhr | dpa

Schwimm-WM in Gwangju: Lagen-Staffeln lösen Olympia-Tickets - Heintz fällt aus. Im Finale: Das deutsche Frauen-Quartett über 4 x 100 Meter.

Im Finale: Das deutsche Frauen-Quartett über 4 x 100 Meter. Foto: Bernd Thissen. (Quelle: dpa)

Gwangju (dpa) - Die deutschen 4 x 100 Meter Lagen-Staffeln haben bei der Schwimm-WM in Südkorea die Olympia-Tickets gelöst. Sowohl das Männer- als auch das Frauen-Quartett erreichten den erforderlichen Platz unter den besten zwölf und sorgten dafür, dass alle sieben olympischen Staffeln 2020 vom deutschen Team besetzt werden können.

Christian Diener, Fabian Schwingenschlögl, Marius Kusch und Damian Wierling schlugen am Sonntag in Gwangju nach 3:34,02 Minuten an und qualifizierten sich damit auch für das Finale. "Ich freue mich riesig, dass wir es geschafft haben", sagte Rückenschwimmer Diener.

Den Endlauf erreichten Laura Riedemann, Anna Elendt, Angelina Köhler und Jessica Steiger nicht. Nach Rang neun und der geschafften Tokio-Qualifikation in 4:00,91 Minuten war das Team dennoch zufrieden. "Es war ein toller Auftritt", kommentierte die 18-jährige Köhler ihre erste Weltmeisterschaft. "Ich habe ganz, ganz viel mitgenommen von dieser WM. Es war eine tolle erste WM und ich hoffe, es kommt noch mehr."

Auf mehr hoffen lässt auch Elendt. Die 17-Jährige machte mit erfrischenden Auftritten und guten Leistungen auf sich aufmerksam. Sie freute sich als besonderes Highlight auf das Finale über 50 Meter Brust am Nachmittag. "Ich war noch sehr lange wach, alleine wegen der Freude und der Aufregung", beschrieb sie den Samstagabend nach ihrem Einzug in den Endlauf.

Lagenschwimmer Philip Heintz qualifizierte sich mit einem Kraftakt für das Finale über 400 Meter - und kann in diesem doch nicht antreten. Der Heidelberger musste den Endlauf verletzungsbedingt absagen. Schon am Vortag hatte er sich im Training "an der Hüfte wehgetan".

Völlig erschöpft legte er nach dem Rennen seinen Kopf auf die Leine und pustete ein paar Mal tief durch. "Ich war definitiv am Anschlag", sagte der 28-Jährige. Heintz schwamm im Vorlauf in 4:15,24 Minuten die achtschnellste Zeit auf der für ihn nicht alltäglichen Strecke. Eigentlich ist er auf 200 Meter spezialisiert, doch bei dieser Weltmeisterschaft legte er den Fokus - auch aus Trainingsgründen - auf die doppelte Distanz.

Die Endläufe beginnen ab 13.00 Uhr (MESZ). Für Langstreckenschwimmer Florian Wellbrock ist dann über 1500 Meter Freistil eine Medaille drin.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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