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Folgen des Coronavirus: Verlieren Bundesligaklubs fast 750 Millionen Euro?


Spielabsagen wegen Coronavirus  

Verlieren die Bundesliga-Klubs fast 750 Millionen Euro?

14.03.2020, 14:46 Uhr | dpa, dd

Folgen des Coronavirus: Verlieren Bundesligaklubs fast 750 Millionen Euro?. Ruht vorerst: Der Bundesliga-Spielball. (Quelle: imago images)

Ruht vorerst: Der Bundesliga-Spielball. (Quelle: imago images)

Die Ausbreitung des Coronavirus lähmt den deutschen Profifußball – im schlimmsten Fall könnte es die 36 Klubs der 1. und 2. Liga offenbar ganz hart treffen.

Die Profiklubs müssten im Falle einer kompletten Absage der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga mit einem ökonomischen Schaden von rund 750 Millionen Euro rechnen. Diese Summe wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Ligakreisen bestätigt. Ein Versicherungsschutz für die Clubs zum Beispiel für entgangene TV-Einnahmen besteht demnach nicht.


Sollte wegen der Coronavirus-Krise die Spielzeit nicht beendet werden können, würde allein durch den Wegfall der Fernsehgelder für die letzten neun Spieltage ein Einnahmeausfall von rund 370 Millionen Euro anfallen. "Es handelt sich um private Vertragsvereinbarungen, die verständlicherweise nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind", hieß es hierzu vom Hauptvertragspartner Sky. Weiterer ökonomischer Schaden entstünde durch entgangene Sponsorengelder und fehlende Eintrittsgelder.

Nach der Absage des 26. Spieltages an diesem Wochenende hatten besonders Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor gravierenden Konsequenzen für viele Vereine gewarnt. Für Montag hat die Deutsche Fußball Liga eine Mitgliederversammlung der 36 Profi-Clubs einberufen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Die diskutierte Einführung eines Hilfsfonds wird in Ligakreisen skeptisch betrachtet.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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