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Nach Vorfällen bei Adria-Tour: Keine Partys für Profis bei Tennis-Turnier in Berlin

Nach Vorfällen bei Adria-Tour  

Keine Partys für Profis bei Tennis-Turnier in Berlin

06.07.2020, 11:29 Uhr | dpa

Nach Vorfällen bei Adria-Tour: Keine Partys für Profis bei Tennis-Turnier in Berlin. Sorgte zuletzt durch ausschweifende Parties für Aufsehen: Tennis-Ass Alexander Zverev.

Sorgte zuletzt durch ausschweifende Parties für Aufsehen: Tennis-Ass Alexander Zverev. Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Veranstalter der Tennis-Turniere ab der kommenden Woche in Berlin werden keine Verstöße gegen die strengen Hygieneregeln dulden.

"Von dem Moment an, wo die Spieler in Berlin landen und den ersten Coronatest abgeben - der natürlich negativ sein muss - werden sie sich unserem sehr strikten Regulativ unterziehen müssen", sagte Veranstalter Edwin Weindorfer dem Fernsehsender rbb: "Wenn das nicht eingehalten wird und die Spieler glauben, trotzdem auf irgendwelche Partys gehen zu müssen, dann werden sie nicht antreten. Das haben wir den Spielern auch ganz klar kommuniziert."

Man habe vorgesorgt und verfüge über eine "Ersatzbank". "Es könnten also auch andere Spieler zum Einsatz kommen, zum Beispiel Rudi Molleker", sagte Weindorfer. Bei der Adria-Tour waren zuletzt prominente Profis wie der deutsche Star Alexander Zverev wegen Verstoßes gegen die Hygieneregeln in die Kritik geraten. "Das, was auf der Adria-Tour passiert ist, ist natürlich völlig inakzeptabel. Da waren ja außer Zverev auch andere Spieler involviert", sagte Weindorfer.

Vor maximal 800 Zuschauern pro Tag werden in Berlin zunächst vom 13. bis 15. Juli im Steffi-Graf-Stadion je ein Damen- und ein Herren-Turnier auf Rasen gespielt, darauf folgt die dreitägige Hartplatz-Veranstaltung für Damen und Herren vom 17. bis 19. Juli in einem Hangar auf dem einstigen Flughafen Tempelhof, bei der jeweils maximal 200 Fans dabei sein können. Die Karten kosten zwischen 120 und 150 Euro und müssen online gekauft werden. Die beiden zuständigen Bezirksämter segneten das strenge Hygienekonzept bereits ab.

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