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ISTAF Berlin: Weitspringerin Mailaika Mihambo siegt mit Weltbestleistung


Bei ISTAF in Berlin  

Weitspringerin Mihambo siegt mit Jahresweltbestleistung

06.02.2021, 12:13 Uhr | sid

ISTAF Berlin: Weitspringerin Mailaika Mihambo siegt mit Weltbestleistung. Malaika Mihambo: Sie siegte bei der ISTAF in Berlin mit Jahresweltbestleistung. (Quelle: imago images/Chai v.d. Laage)

Malaika Mihambo: Sie siegte bei der ISTAF in Berlin mit Jahresweltbestleistung. (Quelle: Chai v.d. Laage/imago images)

Am Freitag fand in der Hauptstadt der Hallenwettbewerb ISTAF statt. Die deutsche und weltbeste Weitspringerin Malaika Mihamboo glänzte – und knackte eine Bestmarke. 

Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo hat beim Hallenmeeting ISTAF Indoor in Berlin ihre gute Frühform im Olympiajahr unterstrichen und sich mit einer Jahresweltbestleistung den Sieg gesichert. Die 27 Jahre alte Heidelbergerin setzte sich am Freitag in der Arena am Ostbahnhof mit 6,77 m durch und blieb zwei Zentimeter über der bisherigen Saisonbestmarke der US-Amerikanerin Monae' Nichols.

Fünf Tage nach ihrem Sieg beim Düsseldorfer ISTAF Indoor gewann Mihambo mit ihrer im ersten Versuch erzielten Siegesweite vor Vizeweltmeisterin Maryna Beck-Romantschuk (Ukraine/6,64) und der US-Springerin Taliyah Brooks (6,49). In Düsseldorf hatte Deutschlands Sportlerin des Jahres mit 6,74 m gesiegt.

"Froh, dass ich mich gesteigert habe"  

"Es war deutlich besser als in Düsseldorf. Leider hat sich das noch nicht in der Weite gezeigt. Aber ich denke, die ungültigen Sprünge haben das Potenzial gezeigt. Da ist viel da", sagte Mihambo, die nur drei gültige Versuche hatte: "Heute bin ich froh, dass ich mich gesteigert habe und die Qualität der Anläufe sich verbessert hat. Jetzt gilt es, das Potenzial in den nächsten Wettkämpfen auf die Bahn zu bringen, dann wird es eine sehr gute Hallensaison."

In einem packenden Stabhochsprung musste sich der Leverkusener Senkrechtstarter Torben Blech dem philippinischen Überraschungsmann Ernest John Obiena geschlagen geben. Beide übersprangen 5,80 m. Obiena, der seine persönliche Bestleistung gleich um 18 Zentimeter steigerte, benötigte aber weniger Fehlversuche.

"Habe Sprünge bestätigt" 

Blech hatte sich bei seinem Sieg in Düsseldorf auf 5,86 m gesteigert. Wie Obiena scheiterte er in Berlin dreimal an 5,87. "Ich bin schon sehr zufrieden. Es ist nicht jederzeit möglich, 5,86 zu springen, aber ich habe meine Sprünge bestätigt. Es spricht dafür, dass ich noch höher springen kann", sagte der deutsche Vizemeister Blech.

Dritter wurde Oleg Zernikel (Landau) mit einer Steigerung auf 5,72 m. Der WM-Vierte Bo Kanda Lita Bähre (Leverkusen) als Sechster (5,62) und Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe (Zweibrücken) als Achter und Letzter (5,42) enttäuschten.

Kranz wurde Dritter im Sprint 

Über 60 m Hürden der Frauen sorgte die Vizeweltmeisterin Christina Clemons in 7,83 Sekunden für eine weitere Jahresweltbestleistung, Ricarda Lobe (Mannheim) kam im Finale auf Platz sechs (8,19).

Im 60-m-Sprint der Männer wurde Kevin Kranz (Wetzlar) beim Sieg des Ivorers Arthur Cisse (6,53) in 6,62 Sekunden Dritter, der deutsche 100-m-Rekordler Julian Reus (Erfurt) schied ebenso wie Vorjahres-Aufsteiger Deniz Almas (Wolfsburg) im Vorlauf aus. Bei den Frauen musste sich Lisa Mayer (Wetzlar) in 7,26 Sekunden nur der Slowenin Maja Mihalinec-Zidar (7,23) geschlagen geben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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