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Corona bleibt auch für die Heim-EM 2024 im Blick

Von dpa
Aktualisiert am 18.08.2022 - 11:45 UhrLesedauer: 1 Min.
Mark Schober
Der Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbunds (DHB): Mark Schober. (Quelle: Marius Becker/dpa/dpa-bilder)
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Der Deutsche Handball-Bund (DHB) hat bei den Planungen für die Heim-Europameisterschaft der Männer im Jahr 2024 stets die Corona-Pandemie im Blick.

"Corona bleibt für uns eine Sorge", sagte der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober dem "Mannheimer Morgen". Die Finanzierung des EM-Etats, der nach Schobers Angaben bei etwa 24 Millionen Euro liegt, sei stark vom Ticketverkauf abhängig: "Wir brauchen volle Arenen. Nur dann können wir die Kosten decken." Die Hallenauslastung müsse standortübergreifend bei 60 bis 70 Prozent liegen, um ohne Verluste auszukommen.

Sollten die kontinentalen Titelkämpfe, die vom 10. bis 28. Januar 2024 in sechs deutschen Städten gespielt werden, mit einem finanziellen Plus abgeschlossen werden, würde das Geld vor allem in den Frauen- und Mädchenhandball fließen. Dort sieht Schober trotz großen Potenzials Nachholbedarf: "Die Franzosen und die Skandinavier haben es bislang besser gemacht."

Die Pandemie hat auch die Planungen eines "Haus des Handballs" nach französischem Vorbild durchkreuzt. Eine zentrale sportliche Heimat für alle Nationalteams samt neuer Geschäftsstelle ist vom Tisch. "Corona hat die Arbeitswelt verändert. Es würde beispielsweise wenig Sinn machen, in eine neue Geschäftsstelle und somit Büroräume zu investieren", sagte der der DHB-Vorstandsvorsitzende. Stattdessen solle bundesweit die Handball-Infrastruktur gefördert werden.

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