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Daniil Medwedew: Tennis-Star sorgt in Paris für Mittelfinger-Eklat


Beleidigung ans Publikum
Tennis-Star sorgt für Mittelfinger-Eklat

Von t-online, Kgl

02.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Daniil Medwedew: Der Russe legte sich in Paris mit dem Publikum an.Vergrößern des BildesDaniil Medwedew: Der Russe legte sich in Paris mit dem Publikum an. (Quelle: Dubreuil Corinne/ABACA/imago-images-bilder)
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Dass ein Tennis-Spieler vom Publikum ausgebuht wird, kommt häufiger vor. Doch der Russe Daniil Medwedew reagierte nun auffallend deutlich auf die Rufe.

Mit seiner Meinung über das französische Publikum hielt er nicht hinter dem Berg: Der russische Tennis-Star Daniil Medwedew hat beim Turnier in Paris Bercy für einen handfesten Eklat gesorgt. Nach seiner Niederlage gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow (3:6, 7:6, 6:7) zeigte der 27-Jährige dem Publikum beim Verlassen des Platzes kurzerhand den Mittelfinger.

Medwedew und die Zuschauer waren während der Partie mehrfach aneinander geraten. Bereits im zweiten Satz pfiffen sie die Nummer drei der Weltrangliste aus, als diese frustriert ihren Schläger geworfen hatte.

"Ich spiele nicht weiter, wenn sie pfeifen"

Medwedew weigerte sich in der Folge kurzerhand weiterzuspielen, startete stattdessen eine Diskussion mit dem Stuhlschiedsrichter. Allerdings sah sich der Russe schließlich doch zum Weiterspielen gezwungen, da ihm sonst eine Disqualifikation gedroht hätte – und so konnte das Pfeifkonzert weitergehen.

"Das Publikum hörte nicht auf, zu buhen", erklärte Medwedew im Anschluss an die Partie auf der Pressekonferenz. "Nachdem ich dann die Verwarnung bekommen hatte, dachte ich mir: 'Möchte ich wirklich disqualifiziert werden und das Spiel so verlieren? Nein'", führte er aus. Also spielte er weiter, verlor das Match aber dennoch knapp im Tiebreak des dritten Satzes.

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Er habe kein Problem damit gehabt, dass ihn die Zuschauer für den Schlägerwurf ausgebuht hätten, erklärte Medwedew. Nur hätten sie ihn danach auch etwa beim Aufschlag weiter mit Applaus gestört, erklärt er. Aus diesem Grund würden auch nicht alle Spieler gerne in Paris spielen. "Ich habe in Bercy viel besser gespielt, als überhaupt kein Publikum da war", so der Russe.

Für seine Mittelfinger-Geste, bei der er den Finger ausgestreckt, erstaunt angeguckt und in alle Richtungen gedreht hatte, brachte Medwedew übrigens eine simple, aber wohl nicht ganz ernst gemeinte Begründung hervor: "Ich habe gerade meine Nägel überprüft", sagte er. Und weiter: "Nein, wirklich, mehr ist es nicht. Warum sollte ich das diesem wunderbaren Pariser Publikum antun?"

Im nächsten Jahr dürfte Medwedew angesichts seiner Geste wohl kaum ein angenehmerer Empfang bevorstehen.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • bild.de: "Medvedev zeigt Publikum den Mittelfinger"
  • twitter.com: Profil @joaopintoatp
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