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Olympia 2018: Das Irrsinns-Stadion von Pyeongchang

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62 Millionen für vier Tage  

Das Irrsinns-Stadion von Pyeongchang

Aus Pyeongchang berichtet Tobias Ruf

08.02.2018, 20:48 Uhr
Ein Olympiastadion ohne Zukunft (Screenshot: t-online.de)
Ein Olympiastadion ohne Zukunft

t-online.de Reporter Tobias Ruf ist in Südkorea gelandet und berichtet von den Olympischen Winterspielen.

Millionen-Irsinn in Südkorea: "Der Bau des Olympiastadions in Pyeongchang hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun", meint t-online.de-Reporter Tobias Ruf vor Ort. (Quelle: t-online.de)


Wenn die deutsche Olympia-Mannschaft am Freitag als neunte Nation bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2018 einläuft, betritt sie teuren und alles andere als nachhaltigen Boden.

Denn das eigens für die Eröffnungs- und Schlussfeiern der Winterspiele und der Paralympics errichtete Olympia-Stadion von Pyeongchang wird nach den Paralympics im März wieder abgebaut.

Ursprünglich sollten die Veranstaltungen im nahegelegenen Skisprung-Stadion stattfinden, doch die Pläne wurden vom Organisationskomitee widerrufen. "Nach eingehender Analyse hat sich herausgestellt, dass der Termin der Eröffnungsfeier mit den Trainingszeiten der Skispringer nicht kompatibel wäre. Außerdem ist der Zugang zur Skisprung-Anlage nicht ideal", begründete der damalige Präsident des Organisationskomitees, Kim Jin-sun, den Baubeginn im Jahre 2014.

Olympiastadion kein Einzelfall

Die Kosten für das 35.000 Zuschauer fassende Olympiastadion beliefen sich nach offiziellen Angaben auf 85 Milliarden Südkoreanische Won, was einem Wert von über 62 Millionen Euro entspricht.

Die Gesamtkosten der Prestige-Veranstaltung Olympia liegen für Südkorea bei etwa elf Milliarden Euro, die Infrastrukturmaßnahmen mit eingerechnet.

Doch das Olympiastadion von Pyeongchang ist nicht die einzige Sportstätte, für die der Verwendungszweck nach den Spielen noch unklar ist.

Drei Sportstätten stehen vor dem Abriss

Spiele-Exekutivdirektor Christophe Dubi sagte dem Spiele-Informationsdienst des Olympischen Komitees in Pyeongchang, er sei sich nicht sicher, was mit dem Eis-Oval, der Eishockey-Arena und dem Internationalen Sendezentrum (IBC) passiere. Alle drei Bauten könnten abgerissen werden.

Damit stünde das Olympiastadion nicht alleine da. Doch die effektive Nutzung ist im Vergleich zu den anderen Stätten, für die noch kein Verwendungszweck ausgemacht wurde, in keinem vertretbaren Verhältnis.

Griechenland eröffnet, Korea beendet

Die Athleten haben mit der fragwürdigen Planung des Organisationskomitees freilich nichts zu tun. Sie konzentrieren sich auf ihre Wettbewerbe und blicken mit Vorfreude in Richtung Eröffnungsfeier.

Das deutsche Team läuft am Freitag (ab 12 Uhr im Live-Blog bei t-online.de) als neunte Nation ein. Traditionell läuft Griechenland als erste Nation bei Olympischen Spielen ein, den Abschluss bildet das gemeinsame Team aus Nord- und Südkorea. 

Verwendete Quellen:

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