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Die Tour und der Kampf gegen die M├╝llberge

Von dpa
Aktualisiert am 11.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Das Thema Umweltschutz spielt auch bei der Tour de France eine immer gr├Â├čere Rolle.
Das Thema Umweltschutz spielt auch bei der Tour de France eine immer gr├Â├čere Rolle. (Quelle: David Stockman/ANP/dpa./dpa)
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Tignes (dpa) - Die Strafen sind in etwa so hoch wie in Singapur. Landet eine Trinkflasche mal au├čerhalb der M├╝llentsorgungszone, ist das bei der Tour de France l├Ąngst kein Kavaliersdelikt mehr.

500 Schweizer Franken sind dann f├Ąllig. Da kennen der Radsport-Weltverband und die Tour-Organisation ASO kein Pardon. "Wir sind auf den Stra├čen nur zur Miete. Wir bedienen uns der Sch├Ânheiten von Frankreich und wollen diese nicht besch├Ądigen", erkl├Ąrt Tour-Chef Christian Prudhomme die seit einigen Jahren verfolgte Maxime. Die Rundfahrt hat sich dem Umweltschutz verschrieben - auch notgedrungen. Denn die Kritik am Massenspektakel ist in den letzten Jahren in Frankreich stark gestiegen.

Riesige M├╝llberge

Wenn der Tour-Tross mit seinen mehr als 5000 Begleitern und der Karawane durch das Land zieht, bleiben gro├če M├╝llberge zur├╝ck. Das D├ępartement Haute-Savoie in den Alpen hat in der Vergangenheit mal 43 Kubikmeter M├╝ll auf 150 Kilometern entlang der Strecke eingesammelt. So stellen sich in den St├Ądten immer h├Ąufiger die Umweltsch├╝tzer quer. In diesem Jahr sollte eigentlich Rennes den Grand D├ępart ausrichten, doch der von den Gr├╝nen mitregierte Stadtrat stimmte dagegen. Lyons neuer B├╝rgermeister Gr├ęgory Doucet beklagte im vergangenen Jahr, dass es "nicht akzeptabel" sei, 600.000 Euro f├╝r eine Tour-Etappe zu bezahlen, ohne die Frage nach dem ├Âkologischen Fu├čabdruck zu stellen.

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Prudhomme wei├č um die Vorbehalte und verweist auf die Verbesserungen. Im letzten Jahr habe es 30 Hybridautos im Tross gegeben, 2021 sind es 130. "Ich bin 2020 drei Etappen mit einem Elektroauto gefahren, dieses Mal werden es 15 sein. Man kann uns beschuldigen, dass wir nicht weit genug gehen. Aber man kann nicht sagen, dass wir nichts machen." So stehen mehr M├╝lleimer entlang der Strecke. Auf vielen Hinweisschildern wird auf den Schutz der Umwelt hingewiesen. Hubschrauber d├╝rfen in einigen Regionen nicht fliegen. Es wird weniger Plastik verwendet.

15 Millionen Gegenst├Ąnde fliegen ins Publikum

Aber reicht das? Denn der gr├Â├čte M├╝llproduzent ist die Werbekarawane, die t├Ąglich als Vorauskommando der Tour die Strecke entlang f├Ąhrt. 2019 wurden 15 Millionen Gegenst├Ąnde ins Publikum geworfen. Viel nutzloses Zeug wie Kappen, Armb├Ąnder, Schl├╝sselanh├Ąnger bis hin zu Waschmittelproben. Wie sehr das noch alles zeitgem├Ą├č ist, wird beim Veranstalter nicht diskutiert. Schlie├člich geh├Ârt die "Caravane publicitaire" bereits seit 1930 zum Inventar und hat in diesem Jahr fast schon wieder die Gr├Â├če aus der Vor-Corona-Zeit erreicht.

Deutschlands Rad-Hoffnung Emanuel Buchmann begr├╝├čt die strengeren Regeln. "Ich denke, dass das Flaschenthema auch wichtig ist, denn Ressourcenschonung und Umweltschutz sind wichtige Themen", sagte der Ravensburger der Deutschen Presse-Agentur. Buchmann h├Ąlt sich an die Regeln. Bei anderen dauert die Lernphase l├Ąnger. Der Schweizer Michael Sch├Ąr wurde bei der Flandern-Rundfahrt nach einem Flaschenwurf au├čerhalb der sogenannten "Litter Zones" sogar disqualifiziert. So drastisch sind die Regeln jetzt nicht mehr, aber 500 Schweizer Franken hat Sch├Ąr auch schon wieder berappen m├╝ssen.

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