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Wintersport: Norweger feiern Zehnfachsieg bei Langlauf in Oslo


Wintersport grotesk: Norwegischer Zehnfachsieg in Oslo

Von dpa, sid, ak

Aktualisiert am 11.03.2023Lesedauer: 2 Min.
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Simen Hegstad Krüger: Der Norweger war am Samstag der beste der zehn Norweger in den Top Ten. (Quelle: IMAGO/MATHIAS BERGELD)
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So etwas gibt es nicht oft bei internationalen Wettkämpfen: Beim 50-Kilometer-Rennen am Holmenkollen landeten zehn Norweger vorne. Der erste Deutsche folgte auf Platz 16.

Norwegens Langläufer um Dreifach-Weltmeister Simen Hegstad Krüger haben beim Heimspiel am Holmenkollen in Oslo einen spektakulären Zehnfacherfolg gefeiert.

Krüger gewann am Samstag das 50-Kilometer-Rennen in der freien Technik vor Hans Christer Holund und Martin Loewstroem Nyenget. Auch die Plätze vier bis zehn gingen an Norweger, der Weltcup-Gesamtführende Johannes Hoesflot Klaebo belegte Rang sieben. Bester Nicht-Norweger wurde auf Rang elf der Brite Andrew Musgrave, der allerdings auch bei den Skandinaviern trainiert.

Die Wiege des Nordischen Skisports

"Das ist schon etwas ganz Besonderes – Sieger auf heimischen Boden", sagte Krüger am Mikrofon des internationalen Skiverbandes FIS. Der Holmenkollen gilt als Wiege des Nordischen Skisports.

Ein Sieg dort ist in etwa vergleichbar mit einem Wimbledon-Sieg im Tennis und hat für die Norweger einen noch höheren Stellenwert. Entsprechende sagte der Sieger: "Das gehört für einen Langläufer zu den größten Rennen."

Doblers letzte Auftritt

Aus dem deutschen Team absolvierte Jonas Dobler das letzte Rennen seiner Karriere. Er belegte Rang 16 und wurde von Freunden mit einer Sektflasche im Ziel empfangen. "Schöner könnte ich mir den Abschluss nicht wünschen, es war richtig gut. Die ersten Runden konnte ich nochmal richtig genießen", sagte er im ZDF.

Dobler hatte am Mittwoch das Ende seiner Laufbahn verkündet. "Sportlich, aber auch privat gesehen, hätte es keinen besseren Zeitpunkt für ein neues Kapitel gegeben: Meine Frau Carla und ich werden demnächst zum ersten Mal Eltern. Somit beginnt gleich doppelt eine neue Lebensphase, auf die ich mich unglaublich freue", sagte der zweimalige Olympiateilnehmer weiter.

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Florian Notz (Böhringen) folgte als zweitbester Deutscher auf dem 19. Rang, Lucas Bögl (Gaißach) belegte den 35. Platz. Deutschlands vielversprechendster Läufer, Friedrich Moch, musste wegen einer Erkältung kurzzeitig aussetzen. "Es ist nichts Schlimmes, aber es hat nicht gereicht, um hier am Start zu stehen", sagte Moch, der wie Dobler bei der WM in Planica überraschend Staffel-Bronze holte.

Am Sonntag steht in Oslo eine Premiere auf dem Programm: Erstmals laufen auch die Frauen über 50 statt wie bisher 30 Kilometer, da die Distanzen an beide Geschlechter angepasst wurden. Einzige deutsche Starterin ist Teamsprint-Olympiasiegerin Victoria Carl.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beochatung
  • FIS-Interview mit Simen Hegstad Krüger
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