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ESC 2019: Zählfehler – Deutschlands S!sters jetzt auf dem vorletzten Platz

S!sters nun auf vorletzten Platz  

Zählfehler: Deutschland beim ESC jetzt noch schlechter

23.05.2019, 07:18 Uhr | dpa

 (Quelle: RTL)
Keine guten Nachrichten für den deutschen ESC-Beitrag

Wegen einer falschen Berechnung wurde das Endergebnis des Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv wurde noch einmal korrigiert. Deutschland rutscht damit auf den vorletzten Platz. (Quelle: RTL)

Eurovision Song Contest 2019: Wegen einer falschen Berechnung wurde das Endergebnis noch einmal korrigiert. (Quelle: RTL)


Das Ergebnis war schon mies, ist jetzt aber nochmal schlechter: Der deutsche Beitrag beim Eurovision Song Contest 2019 der Band S!sters hat weniger Punkte bekommen als gedacht.  

Deutschland hat beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv noch schlechter abgeschnitten als bisher gedacht. Das Duo S!sters rückt nach einer erneuten Berechnung nun vom drittletzten auf den vorletzten Platz der Finalisten. Schuld ist ein Zählfehler durch "menschliches Versagen". Das teilte der internationale Ausrichter, die Europäische Rundfunkunion EBU in Genf, am Mittwochabend mit, also erst rund vier Tage nach dem Finale vom Samstagabend in Israel.

Hintergrund war die Disqualifikation der weißrussischen Jury, die ihre vergebenen Punkte ausgeplaudert hatte. Weil deren Jury-Ergebnis nun im Finale nicht mehr zählte, hatte die EBU ein "Ersatzergebnis" berechnen lassen, einen Mittelwert mit Daten vergleichbarer ESC-Nationen. Bei dieser Berechnung sei "aufgrund menschlichen Versagens" ein falsches Endergebnis zustande gekommen.
 

 
Dies habe für den ESC-Sieger Niederländer Duncan Laurence und die Künstler auf den Plätzen zwei, drei und vier keine Auswirkungen. Allerdings tauschen nun beispielsweise im Keller des Rankings Deutschland mit dem Duo S!sters und Weißrussland mit Zena die Plätze. Unangefochtenes absolutes Schlusslicht des ESC 2019 ist und bleibt der Brite Michael Rice. Die EBU und ihre Partner bedauern den Fehler nach eigenen Worten zutiefst.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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