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ESC 2021: Jendrik Sigwart meldet sich nach Pleite zu Wort

Vorletzter Platz für Deutschland  

Jendrik Sigwart meldet sich nach ESC-Pleite zu Wort

23.05.2021, 08:54 Uhr | rix, t-online

ESC 2021: Jendrik Sigwart meldet sich nach Pleite zu Wort. Jendrik Sigwart: Er trat beim ESC für Deutschland an. (Quelle: AP/dpa/Peter Dejong)

Jendrik Sigwart: Er trat beim ESC für Deutschland an. (Quelle: Peter Dejong/AP/dpa)

Auch 2021 konnte Deutschland beim ESC nicht überzeugen. Ganz im Gegenteil. Jendrik Sigwart landete auf dem vorletzten Platz. Jetzt hat der Sänger auf das Desaster reagiert.

Mit "I Don't Feel Hate" wollte Jendrik Sigwart beim Eurovision Song Contest in Rotterdam ganz hoch hinaus. ESC-Kommentator-Legende Peter Urban beschrieb den 26-Jährigen als "Wirbelwind gegen Hassbotschaften im Netz". Der Musicaldarsteller tanzte, sang und ukulelte sich durchaus energetisch durch seinen Titel.

25. Platz für Deutschland

Doch eine biedere Gesangsleistung und eine überbordende Performance, inklusive Trompetensolo eines tanzenden Peace-Zeichens beziehungsweise Mittelfingers, konnten offenbar weder beim ESC-Publikum noch bei der Jury punkten. Der 26-Jährige landete mit seinem Song und der Glitzer-Ukulele gerade einmal auf dem 25. Platz. Nur Großbritannien schnitt schlechter ab.

Kurz nach der Bekanntgabe des Siegers schaltete Barbara Schöneberger zu Jendrik Sigwart. Der zeigte sich auch nach der Punktepleite noch immer total glücklich über seinen Auftritt. "Ich war mit mir zufrieden, habe mich sehr wohl gefühlt und war happy. Es war einfach toll, diesen ESC-Vibe gelebt zu haben." Zudem entschuldigte sich der Deutschlandvertreter für sein "Lallen". Er sei angetrunken.

"Lasst uns dieses neue Kapitel startet"

Auch auf Instagram meldete sich der Sänger kurz zu Wort. "Um ehrlich zu sein, hatte ich schon damit gerechnet, dass das passiert. Aber eine gute Platzierung zu erreichen, war nie der Grund, warum ich am ESC teilnehmen wollte. Aber das wisst ihr alle. Ich wollte teilnehmen, um die Erfahrung persönlich machen zu können." Seinen Post beendete er mit den Worten: "Lasst uns dieses neue Kapitel startet."

Bereits im Interview mit t-online hatte Jendrik Sigwart im Vorfeld betont, dass es ihm nicht um den Sieg beim ESC ginge. "Wenn ich 'versage', dann nur in den Augen anderer. In meinen Augen kann ich nur gewinnen – so oder so", sagte der 26-Jährige. "Egal, was passiert, ich werde in spätestens fünf Jahren drüber lachen können. Komme was wolle."

Für Italien hingegen hatte sich die Reise nach Rotterdam gelohnt. Die Rockband Måneskin bekam zwar nicht die meisten Punkte von der Jury, dafür aber von den Zuschauern und sicherte sich somit den ersten Platz. Eine Szene der Band sorgte jedoch für Wirbel im Netz. Einige fragten sich, ob der Frontmann etwa live im TV Drogen konsumiert hat.

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