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Sydney Rococo - Steve Kilbey: Start in ein starkes Spätwerk

Sydney Rococo  

Steve Kilbey: Start in ein starkes Spätwerk

25.12.2018, 15:31 Uhr | dpa

Sydney Rococo - Steve Kilbey: Start in ein starkes Spätwerk. Hommage an Sydney von Steve Kilbey.

Hommage an Sydney von Steve Kilbey. Foto: Golden Robot Records. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Viele kennen seine angenehme Stimme wohl nur vom feinen 80er-Pophit "Under The Milky Way" mit der Band The Church. Doch Steve Kilbey ist kein One-Hit-Wonder, sondern einer der wichtigsten australischen Musiker der vergangenen 40 Jahre.

Das beweist der mittlerweile 64-jährige, in Großbritannien geborene, aber schon seit Ewigkeiten "Down Under" lebende Multi-Instrumentalist jetzt wieder mit "Sydney Rococo" (Golden Robot/Soulfood). Das Album geht mit dem orchestralen, aber kompakten Titeltrack los und bleibt auch danach sehr nah am klassischen Songformat - was die Platte stark von der jüngsten Prog-Rock-Exkursion im Duo Kilbey Kennedy unterscheidet.

Auf "Glow And Fade" hatte er vor genau einem Jahr zusammen mit dem Elektronik-Experten Martin Kennedy ein Space-Psychedelic-Album veröffentlicht, das stilistisch und soundtechnisch bei Pink Floyd ebenso anknüpfte wie bei deren Nachfolger Steven Wilson. "Sydney Rococo" hingegen ist eher ein Rückgriff auf den wunderbaren Gitarrenpop von The Church, der vor allem in den musikalisch oft öden Eighties sehr willkommen war.

Zwar ist Kilbeys Stimme nicht mehr ganz so geschmeidig wie damals, aber immer noch sehr typisch. Zudem lässt er sich in den elf Stücken oft von weiblichen Chorstimmen begleiten und spart auch sonst nicht an einfallsreichen Pop-Arrangements, so dass diese musikalische Hommage an das schöne Sydney nie spröde oder gar langweilig ausfällt.

Der offiziellen Zählung zufolge hat Steve Kilbey solo, in Bands oder Projekten 51 Alben und 750 Songs aufgenommen, er ist auch ein versierter Maler, Autor und Schauspieler. Seine Drogensucht hat er zum Glück schon lange überwunden. Mit dem üppigen "Sydney Rococo" scheint der Multitalentierte in ein spannendes Spätwerk zu starten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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