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Westcoast is back: Snoop Dogg dankt sich selbst auf neuem Album

Westcoast is back  

Snoop Dogg dankt sich selbst auf neuem Album

23.08.2019, 09:01 Uhr | dpa

Westcoast is back: Snoop Dogg dankt sich selbst auf neuem Album. Einer der Größten: Snoop Dogg.

Einer der Größten: Snoop Dogg. Foto: Kenneth Cappello. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Er ist der Tausendsassa des Hip-Hops: Snoop Dogg hat sich über die Jahrzehnte immer wieder neu erfunden und den Begriff des Hip-Hop weit ausgelotet. Nun hat der Rapper, bekennender Kiffer, Entertainer und Geschäftsmann sein 17. Album herausgebracht.

Zu seinem Gesamtwerk gehören Klassiker des Westcoast-Hip-Hops, Zusammenarbeiten mit Dr. Dre und den Neptunes, aber auch ein Reggea- und ein Gospelalbum. Was soll da noch kommen? Nichts anderes als ein fettes Dankeschön an sich selbst. Auf "I Wanna Thank Me" zelebriert er ganz entspannt den Laid -Back-Style des Westcoast-Hip-Hops. Der Albumname bezieht sich auf Snoops virale Dankesrede, nachdem er letztes Jahr einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame bekommen hatte.

Auf satten 22 Tracks finden sich zahlreiche Kollaborationen und Gastauftritte, unter anderem mit DJ Battlecat, Wiz Khalifa sowie den Urgesteinen Jermaine Dupri und Slick Rick. Es gibt G-Funk-Anleihen ("Let Bygones Be Bygones"), sexy Latinbeats ("Do It When I'm In It") und mit "Take Me Away" die Standardode ans Kiffen. Inhaltlich ist das Spektrum ebenfalls breit gefächert. In "Countdown" geht es unter anderen um seine Gangvergangenheit samt Pistolenschüssen im Intro, in "Rise to the Top" wiederum um den Erfolg und wie man ihn hält.

Eine Anlehnung an die vielen Gesichter des Snoop Doggs ist auch das Albumcover: an einem Pokertisch sitzen sieben Spieler, die ihn allesamt in seinen verschiedenen Schaffensphasen darstellen. Mit am Start ist Snoop Dogg als Tha Doggfather (Zuhälter), als Snoop Lion (Rastafari) und als junger Gangsta-Rapper mit Basecap. Wer das Originalbild der Poker spielenden Hunde von C.M. Coolidge kennt, wird seine Freude an den Details haben.

Aber warum dankt dieser Mann nun ausgerechnet sich selbst? Vielleicht weil er nie einen Grammy gewonnen hat, aber an unzähligen Hits beteiligt war? Weil er immer noch nicht in die Rock'n'Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, obwohl er einer der berühmtesten Rapper auf dem Planeten ist? Oder vielleicht, weil er seit fast 30 Jahren im Geschäft ist, sich immer wieder neu erfindet und dabei sich selbst treu und witzig bleibt? Danke dafür, Snoop Dogg.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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