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Parkway Drive in Berlin – fast wie Rammstein


Parkway Drive in Berlin – fast wie Rammstein

Von Sebastian Berning

Aktualisiert am 21.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Parkway Drive: Sänger Winston McCall umringt von Flammen.
Parkway Drive: Sänger Winston McCall umringt von Flammen. (Quelle: IMAGO / 3S PHOTOGRAPHY)
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Metal für die Massen: Die Australier Parkway Drive machten mit ihrer "Darker Still" in Berlin Halt. Und das hatte ein bisschen was von Rammstein.

Es muss ärgerlich gewesen sein. Durch die Coronapandemie wurde die "Viva the Underdogs"-Tour der australischen Metal-Band Parkway Drive mehrfach verschoben. Jetzt im September 2022 kann sie endlich unter dem Banner des neuen Albums "Darker Still" nachgeholt werden. Berlin stand ursprünglich gar nicht auf der Tour-Route. Für Ostdeutschland hätte allein Leipzig herhalten sollen. Vielleicht erklärt das auch die leider nur zu zwei Dritteln gefüllte Halle.

While She Sleeps tappen im Dunkeln

Im Velodrom wurden die Ränge mit schwarzen Vorhängen abgehangen, der Boden ist jedoch mehr als ordentlich gefüllt. Und das, obwohl das Konzert recht früh beginnt. Um 18.30 Uhr stehen Lorna Shore auf der Bühne. Doch dank Berufsverkehr verpasse ich diese leider. Somit sind die Briten While She Sleeps die erste Band, die ich sehe. Das Quintett aus Sheffield war früher live eine sichere Bank, agierte wild auf der Bühne. Doch das einstige Feuer lassen sie heute ein bisschen vermissen.

Das liegt vielleicht daran, dass mittlerweile beide Gitarristen an Mikros stehen und für die mittlerweile sehr oft verwendeten klaren Gesänge verantwortlich sind. Da kann Frontmann Lawrence Taylor so viel herumspringen, wie er will. Zudem ist die Lichtshow alles andere als ideal. Frontscheinwerfer gibt es keine, sodass die Gesichter der fünf Briten nahezu konstant verdunkelt sind. Hinter sich haben sie mehrere Lichtsäulen aufgestellt, die mehr als penetrant und grell blinken. Eigentlich schade, weil die Setlist eigentlich gut gewählt war.

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Rammstein-Feeling bei Parkway Drive

Wie man mit Licht, Feuer und Show richtig arbeiten kann, zeigen dann die Australier Parkway Drive. Zu einem Intro samt Animation auf einer riesigen Videoleinwand besteigen einige Fackelträger die Bühne und sorgen für mächtig Stimmung. Die steigert sich gleich als die Band dann mit "Glitch" eröffnet.

Dass diese Band mittlerweile in Arenen oder als Headliner beim Wacken Open Air spielt, ist berechtigt, wie dieses Konzert beweist. Die Lichtshow ist super, Sänger Winston McCall hat das Publikum in seiner Hand, Leadgitarrist Jeff Ling schmeißt sich in die ein oder andere Rockstarpose während seiner Soli. Zudem bieten sie einen guten Mix aus harten Songs ("Karma"), melodischeren Momenten zum Mitsingen ("Vice Grip", "Prey"), viel Atmosphäre ("Darker Still") oder lassen ein Streicher-Quartett ein kurzes Intermezzo spielen. Als dann bei der deutschen Version von "Shadowboxing" auch noch der deutsche Rapper Casper auf die Bühne kommt, scheint es kein Halten mehr zu geben.

Gut 90 Minuten fackeln Parkway Drive im wahrsten Sinne des Wortes eine Show ab. Immer wieder spielt die Gruppe mit Feuerfontänen, Explosionen und sprühenden Funken. Ja, das hat schon Stadionflair, erinnert an die ganz Großen der Headbanger-Szene wie Rammstein, Slayer oder Iron Maiden – gut, ganz so extravagant ist die Show dann doch nicht. Es wäre nur gerecht, wenn dieses Quintett aus Down Under auch bald bei Rock am Ring den Headliner gibt.

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