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Nach Absage von Nicki Minaj: Janet Jackson und 50 Cent treten in Saudi-Arabien auf

Nach Absage von Nicki Minaj  

Janet Jackson und 50 Cent treten in Saudi-Arabien auf

18.07.2019, 19:12 Uhr | dpa

Nach Absage von Nicki Minaj: Janet Jackson und 50 Cent treten in Saudi-Arabien auf. Curtis James Jackson III, besser bekannt als 50 Cent, wird in Saudi Arabien auftreten.

Curtis James Jackson III, besser bekannt als 50 Cent, wird in Saudi Arabien auftreten. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE. (Quelle: dpa)

Riad (dpa) - Nach der Absage von US-Sängerin Nicki Minaj wegen Bedenken über Menschenrechtsverletzungen sollen bei einem Musikfestival in Saudi-Arabien nun überraschend Janet Jackson und Rapper 50 Cent auftreten.

Das Jeddah World Fest kündigte die für Donnerstag geplanten Konzerte in letzter Minute im Internet an. Auch der Rapper Future und R&B-Künstler Chris Brown sollten auftreten.

Für alle vier Künstler ist es der erste Auftritt in dem erzkonservativen Königreich. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Foundation warf den Künstlern vor, "Geld über Moral" zu stellen. Kronprinz Mohammed bin Salman, den ein UN-Bericht in Verbindung brachte mit dem Mord am Journalisten Jamal Khashoggi, zähle zu den "schwersten Menschenrechtsverletzern weltweit". Die Musiker präsentierten sich regelmäßig als Verfechter der Rechte von Frauen, Schwulen und Schwarzen - "offenbar nur dann nicht, wenn ein siebenstelliger Scheck" winke.

Minaj hatte ihr geplantes Konzert deswegen abgesagt und erklärt, damit ihre Unterstützung für Frauenrechte, die LGBTQ-Gemeinde und für Meinungsfreiheit herauszustellen zu wollen. Minaj ist für ihre freizügigen Songtexte und Videos bekannt.

Trotz einiger Lockerungen - vergangenen Sommer wurde etwa das Frauenfahrverbot aufgehoben - leben Frauen in Saudi-Arabien sehr eingeschränkt. Vor allem junge Frauen versuchen, aus dem Land zu fliehen, und beantragen dabei Asyl in Deutschland und anderen EU-Ländern. Sie dürfen in Saudi-Arabien nur mit Erlaubnis eines männlichen Vormunds einen Pass beantragen, das Land verlassen oder heiraten. Die Trennung von Männern und Frauen wird in vielen Cafés, Restaurants, öffentlichen Schulen und Universitäten durchgesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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