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ASAP Rocky: US-Rapper bis zur Urteilsverkündung auf freiem Fuß

Umstrittener Prozess in Schweden  

Von Trump unterstützter Rapper kommt vorläufig frei

02.08.2019, 22:37 Uhr | AFP

ASAP Rocky: US-Rapper bis zur Urteilsverkündung auf freiem Fuß. ASAP Rocky: Am 14. August soll das Urteil verkündet werden. (Quelle: GwendolineLeGoff/Panoramic )

ASAP Rocky: Am 14. August soll das Urteil verkündet werden. (Quelle: GwendolineLeGoff/Panoramic )

 Seit Ende Juli sitzt ASAP Rocky wegen Körperverletzung hinter schwedischen Gardinen. Doch jetzt hat das Gericht entschieden, den Rapper vorerst freizulassen.

Nach den Schlussplädoyers im Prozess gegen den US-Rapper ASAP Rocky hat das Gericht in Stockholm angeordnet, den Musiker vorläufig freizulassen. Der 30-Jährige komme bis zur Verkündung des Urteils am 14. August auf freien Fuß, ordnete das Gericht am Freitag an. In dem Verfahren wegen Körperverletzung forderte die Anklage eine sechsmonatige Haftstrafe, die Verteidigung verlangte die Freilassung von ASAP Rocky.

Wegen Körperverletzung im Gefängnis

Der US-Rapper, der mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers heißt, war am 30. Juni in Stockholm nach einem Konzert an einer Schlägerei beteiligt gewesen. Mayers und zwei seiner Begleiter müssen sich deshalb vor Gericht verantworten.

Handy-Aufnahmen zeigen, wie der Rapper einen jungen Mann zu Boden schleudert und auf ihn einschlägt. Der New Yorker Musiker führte in dem Prozess jedoch ins Feld, er sei von dem Kläger belästigt und provoziert worden und habe in Notwehr gehandelt. Er veröffentlichte seinerseits Videoaufnahmen, die seine Schilderung untermauern sollten.

Trump setzte sich für Rapper ein

Der Vorfall sorgte international für Aufsehen und für diplomatische Verwerfungen zwischen Washington und Stockholm. ASAP Rockys Fans, Kollegen aus der Musikszene und Politiker bis hin zu US-Präsident Donald Trump setzten sich für den Rapper ein.
 


Trump ging dabei auf Konfrontationskurs mit der schwedischen Regierung. Diese wies wiederholt auf die Unabhängigkeit der schwedischen Justiz hin. Zu dem Prozess in Stockholm reiste auch der Sondergesandte der US-Regierung, Robert C. O'Brian, an. Normalerweise berät der Anwalt mit Botschafterstatus die US-Regierung bei Geiselnahmen im Ausland.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

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