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Dietrich Mateschitz: Profitieren jetzt seine geheimnisvollen Frauen?


Werden sie zu Milliardenerbinnen?


Aktualisiert am 26.10.2022Lesedauer: 3 Min.
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Dietrich Mateschitz: Marion Feichtner war seit 2009 seine Lebensgefährtin.Vergrößern des Bildes
Dietrich Mateschitz: Marion Feichtner war seit 2009 seine Lebensgefährtin. (Quelle: Revierfoto)

Brausemilliardär Dietrich Mateschitz vertraute zwei Frauen in seinem Leben ganz besonders. Werden Marion Feichtner und Anita Gerhardter deshalb nun zu Erbinnen?

Er war ein Mann voller Widersprüche. Marketinggenie und medienscheu zugleich, Drei-Tage-Bart, Kurzarmhemd und Jeans einerseits, extravagante Hobbys wie Flugzeuge sammeln andererseits. Dietrich Mateschitz gründete ein Red-Bull-Imperium, ließ reihenweise Sportklubs mit seinen Milliarden sponsern und pumpte Geld in seinen Fernsehsender Servus TV – doch er selbst auf einem roten Teppich? Selten.

Sein Privatleben hütete er wie ein Staatsgeheimnis – und pflegte dieses Image auch nach außen hin. "Wenn ich mal ausgehe, ist es nur, um mich zu überzeugen, dass ich tatsächlich nichts verpasse", sagte er in einem seiner seltenen Interviews zu "Bloomberg Businessweek". Machte er doch mal eine Ausnahme, ließ er sich in den vergangenen 13 Jahren immer mit seiner Lebensgefährtin Marion Feichtner öffentlich sehen.

"Mein berufliches Herz an die Touristikbranche vergeben"

Das Jawort kam Mateschitz dabei dennoch nie über die Lippen. "Ich war zu unreif, um zu heiraten", so der milliardenschwere Unternehmer einst. Und das, obwohl er mit Marion Feichtner seit 2009 in einer Beziehung lebte. Ähnlich wie ihr Lebensgefährte scheute auch die Reiseverkehrsfrau das Rampenlicht. Bekannt ist: In Salzburg führt sie die Agentur Travel Birds. Auf der dazugehörigen Website ist von "ausgetüftelten Firmen- & Privatreisen" die Rede, Feichtner wird als "Managing Owner" genannt.

"Schon seit 20 Jahren habe ich mein berufliches Herz an die Touristikbranche vergeben. Vom Reisebürocounter bis zur Leitung einer Reisebürokette durfte ich von der Pike auf viel Erfahrung sammeln. Mit treuen und langjährigen Wegbegleitern lebe ich jetzt meinen Traum vom eigenen Unternehmen", heißt es dort über die 39-Jährige.

Viel ist über die langjährige Beziehung zwischen ihr und Dietrich Mateschitz nicht bekannt. Angenommen wird, dass die beiden die Leidenschaft für das Reisen und für exklusive Urlaubsorte verband. Der Dosenmilliardär soll laut "Forbes" über ein Vermögen von 27,8 Milliarden verfügt haben. Davon kaufte er laut Medienberichten 30 Luxusimmobilien in Österreich, darunter Hotels oder die 9.000 Quadratmeter große Wellnesstherme Fohnsdorf.

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Außerdem erwarb er im Jahr 2003 für kolportierte zehn Millionen Euro die Südseeinsel Laucala inklusive eines Luxusresorts mit 25 Privatvillen und erst in diesem Jahr das Maria-Theresien-Schlössl der Kristallfamilie Swarovski in Salzburg. Kostenpunkt: zehn Millionen Euro.

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Ob Feichtner nun die Immobilien erbt und mit ihrem Geschäftssinn für exklusive Reiseangebote verknüpft, ist nicht bekannt. Auf eine Anfrage von t-online hat die langjährige Mateschitz-Lebensgefährtin nicht reagiert. Fest steht: Sie ist nicht die einzige Frau aus dem Leben des Brausegründers.

Die zweite wichtige Liebe in seinem Leben trägt den Namen Anita Gerhardter. Die heute 56-Jährige war zwar nur zwei Jahre lang mit Mateschitz liiert, doch noch immer ist die ehemalige Skilehrerin und Stewardess mit ihm verbunden – durch den gemeinsamen Sohn Mark Mateschitz. Aufgewachsen bei seiner Mutter, trug er jahrelang noch ihren Namen, wechselte diesen jedoch zuletzt auf den seines Vaters und wurde von eben jenem akribisch auf eine Red-Bull-Übernahme vorbereitet.

Vieles spricht dafür, dass Mark als das einzige Kind von Dietrich Mateschitz einen Großteil des Erbes antreten wird. Auch wenn es in Sachen Brausekonzern noch einige Hürden zu überwinden gilt – mehr dazu lesen Sie hier. Und das, obwohl der Firmengründer dem "Handelsblatt" noch 2017 in einem Interview auf die Frage, was sich bei Red Bull ohne Dietrich Mateschitz ändere, versichert hatte: "wenig".

Laut gesetzlicher Erbfolge wäre Mark Mateschitz Alleinerbe

Nach Informationen des österreichischen Mediums "oe24" soll Mateschitz vor seinem Tod den Zweck seiner "Kunst und Kultur DM Privatstiftung" um den Bereich Sport erweitert und dreistellige Millionenbeträge eingezahlt haben. Damit könnten die bisherigen Sportaktivitäten finanziell abgesichert sein. Sein Sohn hätte aber nichts von dem Geld: Nutznießer sei laut Stiftungsurkunde "die Allgemeinheit".

Profiteure wird es dennoch geben. Laut gesetzlicher Erbfolge stünde Mark als Alleinerbe fest. Schließlich war Mateschitz nie verheiratet. Dem "Kurier" zufolge dürften Marion Feichtner und Anita Gerhardter, die beiden Frauen aus dem "Dunstkreis" des Milliardärs, aber dennoch einen Anteil erhalten. Schließlich leitet Letztere noch heute die "Wings for Life"-Stiftung aus dem Red-Bull-Kosmos, mit der Gelder für die Rückenmarkforschung gesammelt werden. Doch das Testament von Dietrich Mateschitz wird wohl immer ein Geheimnis bleiben, so sehr, wie der Österreicher Zeit seines Lebens Privates nicht an die Öffentlichkeit dringen ließ.

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