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Meister der Romantik - zum 225. Geburtstag von Joseph von Eichendorff

"Es war, als hätt' der Himmel die Erde still geküsst": 225. Geburtstag von Joseph von Eichendorff

06.03.2013, 12:58 Uhr | LS / dpa

Meister der Romantik - zum 225. Geburtstag von Joseph von Eichendorff. Zeitgenössische Zeichnung des deutschen Dichters Joseph Freiherr von Eichendorff.  (Quelle: dpa)

Zeitgenössische Zeichnung des deutschen Dichters Joseph Freiherr von Eichendorff. (Quelle: dpa)

Er gilt als Inbegriff des romantischen Dichters und darf sicher mit Novalis, Clemens Brentano und Heinrich Heine in einem Atemzug genannt werden: Joseph von Eichendorff. Mit Gedichten wie "In einem kühlen Grunde", "Mondnacht" oder "Wünschelrute" hat er die Spätphase der Romantik geprägt: 1788 geboren, jährt sich sein Geburtstag am 10. März zum 225. Mal.

Seine Jugend verbrachte Joseph von Eichendorff als zweites Kind eines oberschlesischen Gutsbesitzers und Freiherrn auf Schloss Lubowitz bei Ratibor (heute Racibórz in Polen). Doch schon früh drohte der wirtschaftliche Ruin des Vaters.

Höhepunkt und Ausklang der Romantik

Eichendorff begann ab 1805 mit seinem Bruder in Halle an der Saale, Heidelberg und Wien Rechtswissenschaften zu studieren. Später nahm er an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil und trat 1816 in den preußischen Staatsdienst ein. Zunächst arbeitete er in Breslau, später in Danzig, in Königsberg (heute Kaliningrad in Russland) und zuletzt über viele Jahre hinweg in verschiedenen Ministerien in Berlin. Eine recht unpoetische Pflichterfüllung.

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Umso beachtlicher ist das Gesamtwerk, das Joseph von Eichendorff hinterlassen hat. Neben zahlreichen Gedichten verfasste der Schriftsteller auch Dramen, Romane und Erzählungen. Viele seiner Texte wurden vertont, wie "In einem kühlen Grunde". Zu seinen bekanntesten Werken gehören auch die Novellen "Das Marmorbild" und "Aus dem Leben eines Taugenichts". Letztere gilt als Höhepunkt und zugleich Ausklang der Romantik.

Joseph von Eichendorff, über den Theodor W. Adorno schrieb "Er war kein Dichter der Heimat sondern der des Heimwehs", starb am 26. November 1857 im Alter von 69 Jahren. Er zählt zu den bedeutendsten und noch heute bewunderten deutschen Schriftstellern und Lyrikern.

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