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Nach Sex-Vorwürfen: Weinstein Company soll zahlen

Anwältin kundigt an  

Weinstein Company soll schon mal das Geld bereithalten

26.10.2017, 08:28 Uhr | JSp, t-online.de, dpa

Nach Sex-Vorwürfen: Weinstein Company soll zahlen. Rund 50 Frauen erheben Vorwürfe gegen Harvey Weinstein.  (Quelle: imago images)

Rund 50 Frauen erheben Vorwürfe gegen Harvey Weinstein. (Quelle: imago images)

Für Harvey Weinstein werden seine sexuellen Übergriffe teuer. Die Anwältin mehrerer Opfers fordert Entschädigung - von seiner Firma.

Eine Opfer-Anwältin hat das Unternehmen des US-Filmproduzenten Harvey Weinstein aufgefordert, "erhebliche" Entschädigungszahlungen zu leisten. Auf die Worte des Konzerns müssten Taten folgen, sagte Gloria Allred bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Dabei gab die Schauspielerin Natassia Malthe öffentlich an, Weinstein habe sie 2008 in einem Hotelzimmer in London vergewaltigt.

Gloria Allred will Entschädigungszahlungen von Weinstein Company einfordern.  (Quelle: dpa)Gloria Allred will Entschädigungszahlungen von Weinstein Company einfordern. (Quelle: dpa)

Firma machte Millionen, während Weinstein belästigte

Mit Blick auf die Weinstein Company sagte Allred, die Firma habe viele Millionen Dollar gemacht, während Weinstein sich auf ungeheuerlichste und verachtenswerteste Weise verhalten habe. Rund 50 Frauen beklagen, von Weinstein sexuell belästigt worden zu sein, mindestens sechs Frauen haben sexuellen Missbrauch gemeldet.

Natassia Malthe wirft Weinstein Vergewaltigung vor.  (Quelle: dpa)Natassia Malthe wirft Weinstein Vergewaltigung vor. (Quelle: dpa)

"Das war nicht einvernehmlich"

Die 43-jährige Malthe sagte, Weinstein sei an dem Abend der mutmaßlichen Tat vor ihrer Zimmertür erschienen und habe laut geklopft. Im Raum habe er seine Hose ausgezogen, sich auf das Bett gesetzt, masturbiert und sich ihr schließlich aufgedrängt. "Das war nicht einvernehmlich", sagte sie. "Währenddessen habe ich mich tot gestellt, danach lag ich angewidert da."

Weinsteins Sprecherin Sallie Hofmeister bekräftigte am Mittwoch, der Produzent weise alle Vorwürfe des nicht-einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs zurück.

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