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Til Schweiger zu Vowürfen gegen Dieter Wedel

Nach Weinstein-Debatte  

Til Schweiger stellt klar: Keine Rollen für Sex

10.01.2018, 12:01 Uhr | t-online.de , JSp

Til Schweiger zu Vowürfen gegen Dieter Wedel. Til Schweiger: Der Filmemacher äußerte sich zur deutschen Filmindustrie.  (Quelle: dpa)

Til Schweiger: Der Filmemacher äußerte sich zur deutschen Filmindustrie. (Quelle: dpa)

Nach den Vorwürfen gegen Harvey Weinstein fragt man sich auch in Deutschland, inwiefern unsere Filmindustrie betroffen ist. Einen solchen Mogul gibt es bei uns nicht, meint jetzt Til Schweiger.  

Die Vorwürfe gegen den mächtigen Mann aus Hollywood lösten eine weltweite Debatte aus. Zahlreiche Initiativen wurden ins Leben gerufen, etliche Beschuldigungen wurden ausgesprochen, auch in Deutschland. Jüngst wurden Vergewaltigungsvorwürfe gegen Dieter Wedel bekannt.

In Til Schweigers neuen Film "Hotdog" spielen Lisa Tomaschewsky (zweite von links), Matthias Schweighöfer und Anne Schäfer mit. (Quelle: Jörg Carstensen/dpa)In Til Schweigers neuen Film "Hotdog" spielen Lisa Tomaschewsky (zweite von links), Matthias Schweighöfer und Anne Schäfer mit. (Quelle: Jörg Carstensen/dpa)

"Natürlich habe ich Geschichten darüber gehört, was er am Set für ein Schreckensregime führt", sagt Til Schweiger nun der Zeitschrift "Gala". "Dass er jemanden vergewaltigt haben soll, habe ich aber noch nicht gehört – was nicht bedeutet, dass es das nicht gegeben hat."

"Wir haben keine wirkliche Filmindustrie"

Einen deutschen Weinstein könne es in Deutschland aber gar nicht geben, erklärt der 54-Jährige: "Wir haben hierzulande keine wirkliche Filmindustrie, daher lässt sich all das schwer mit Hollywood vergleichen. Eine Figur wie Harvey Weinstein gibt es in Deutschland einfach nicht. Jemand, der Berufsverbote aussprechen kann."

Schweiger selbst ist als Filmemacher auch für die Besetzung in seinen Projekten verantwortlich. Er erklärt: "Ich kann nur von mir sprechen und sagen: Bei mir hat noch keine Schauspielerin eine Rolle bekommen, weil sie mit mir ins Bett gegangen ist."

Quelle: 
- Interview in "Gala" (03/2018)

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