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Iris Berben von Dieter Wedel belästigt und schikaniert

Schauspielerin erhebt Vorwürfe  

Iris Berben von Dieter Wedel schikaniert

17.01.2018, 17:25 Uhr | rix, t-online.de, dpa

Iris Berben von Dieter Wedel belästigt und schikaniert. Iris Berben: Die Schauspielerin wurde von Dieter Wedel belästigt. (Quelle: Getty Images)

Iris Berben: Die Schauspielerin wurde von Dieter Wedel belästigt. (Quelle: Getty Images)

Iris Berben hat Respekt vor den Frauen, die in der #MeToo-Debatte Namen nennen. Jetzt bricht auch sie ihr Schweigen.

In Deutschland war Dieter Wedel ins Visier der #MeToo-Debatte geraten. Im "Zeit-Magazin" hatten vor zwei Wochen mehrere Schauspielerinnen schwere Vorwürfe gegen den Regisseur erhoben, die bis hin zum erzwungenen Sex reichten. Der 75-Jährige widersprach den Anschuldigungen per eidesstattlicher Erklärung.

Im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" erzählte auch Iris Berben, wie Dieter Wedel sie Ende der 70er-Jahre am Set der TV-Serie "Halbzeit" demütigte, weil sie zu einer neuen Filmbesprechung ihren Ehemann mitbringen wollte.

Daraufhin habe sich der Regisseur wegen des angeblichen Filmprojekts nie wieder gemeldet, sie aber am Set der aktuellen TV-Produktion eine Szene "sicher mehr als 30 Mal" wiederholen lassen. 

Regisseur Dieter Wedel: Jetzt wird gegen ihn ermittelt. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)Regisseur Dieter Wedel: Jetzt wird gegen ihn ermittelt. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

Beschwerdestelle für Betroffene

Iris Berben ist seit 2010 Präsidentin der Deutschen Filmakademie. Dort werde jetzt gerade überlegt, "ob es Sinn macht, eine Art Beschwerdestelle bei Filmproduktionen einzurichten, an die sich Betroffene vertrauensvoll wenden können", sagte Iris Berben. Sie selbst halte das für eine gute Idee.

Außerdem solle es eine Arbeitsgruppe unter Anleitung von geschulten Psychologen geben, in der Menschen aus der Branche "erst mal ohne Öffentlichkeit" von ihren Erlebnissen erzählen. "Wir spüren ein großes Bedürfnis, es gibt viel zu erzählen."

Mit dem Schlagwort #MeToo (deutsch: Ich auch), das in den USA aufkam, berichten seit vergangenem Jahr Frauen und Männer weltweit von Übergriffen. Oft richteten sich die Vorwürfe gegen Prominente aus der Filmbranche.

"Was wir aber jetzt wirklich nicht brauchen können, ist eine hysterische, voyeuristische Debatte, die dann genauso schnell wieder verschwindet", sagte die 67-Jährige. Im Kern gehe es "um Machtmissbrauch und darum, wie der in Zukunft möglichst verhindert werden kann".

Quellen und weiterführende Informationen:
- dpa
- Iris Berben im Gespräch mit "Der Zeit"

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