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Harvey Weinstein: 500-Millionen-Dollar-Deal platzt

Von dpa, ap, t-online, JaH

Aktualisiert am 12.02.2018Lesedauer: 3 Min.
Harvey Weinstein: Der einstige Hollywood-Produzent wird vom Staat New York verklagt.
Harvey Weinstein: Der einstige Hollywood-Produzent wird vom Staat New York verklagt. (Quelle: dpa-bilder)
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Für Harvey Weinstein geht es weiter bergab: Am Sonntag reichte der Staat New York Klage gegen ihn ein. Kurze Zeit später platzte auch der geplante Verkauf des von ihm gegründeten Filmstudios.

Nach einer Reihe von Vorwürfen wegen sexuellen Fehlverhaltens hat die Staatsanwaltschaft im US-Staat New York Hollywood-Produzent Harvey Weinstein und sein früheres Unternehmen verklagt. Die Weinstein Company habe mehrfach das Recht in New York gebrochen, indem sie ihre Mitarbeiter nicht vor weit verbreiteter sexueller Belästigung, Einschüchterung und Diskriminierung schützte, heißt es in der am Sonntag in Manhattan eingereichten Klage.

Auch der 500-Millionen-Dollar-Deal platzte

Danach sei nun auch der Verkauf des von Weinstein gegründeten Filmstudios an eine Investorengruppe gescheitert. Durch die jüngst eingereichte Klage sei zu viel Unsicherheit erzeugt worden, so dass der Deal nicht durchgeführt werden könne, berichtete die Zeitung "Wall Street Journal" am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf eine mit den Gesprächen vertraute Person. Auch die "New York Post" berichtete, der Verkauf sei geplatzt.

Eine Gruppe von Investoren hatte zuvor rund 500 Millionen US-Dollar für das Unternehmen geboten, die Übernahme von rund 250 Millionen Dollar Schulden eingeschlossen. Der Abschluss des Verkaufs war am Sonntag erwartet worden. New Yorks oberster Staatsanwalt Eric Schneiderman erklärte, die eilige Klage-Erhebung am Sonntag gehe teilweise auf den bevorstehenden Verkauf zurück. Die Entschädigungen von Opfern Weinsteins seien in Gefahr gewesen, wäre das Studio verkauft worden, hieß es in seiner Mitteilung.

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Opfer müssen entschädigt und Mitarbeiter geschützt werden

Dutzende Frauen, darunter auch bekannte Schauspielerinnen, sind seit Herbst an die Öffentlichkeit gegangen, um Weinstein sexueller Vergehen zu beschuldigen. Die Vorwürfe reichen von sexueller Belästigung bis hin zu Vergewaltigung. Die Weinstein Company, die er gemeinsam mit seinem Bruder gründete, feuerte ihn später. Die Filmakademie in Hollywood schloss ihn aus.

Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman sagte, die Klage sei unter anderem wegen Berichten über den unmittelbar bevorstehenden Verkauf der Firma eingereicht worden. Bei jedem möglichen Verkauf müsse sichergestellt sein, "dass die Opfer entschädigt" und Mitarbeiter geschützt würden. In der Klage hieß es, bei der Arbeit für Weinstein seien Mitarbeiter ständig Obszönitäten, vulgären Beschimpfungen, sexualisierten Handlungen, Gewaltandrohungen und einer allgemeinen Feindseligkeit gegenüber Frauen ausgesetzt gewesen.

Weinstein-Anwalt: "Es gab null Diskriminierung"

Ein Anwalt Weinsteins teilte mit, eine "faire Untersuchung" des Generalstaatsanwalts werde zeigen, dass die Anschuldigungen gegen den Filmproduzenten unbegründet seien. Ben Brafman sagte, Weinstein habe zwar Fehler gemacht, es habe sich aber sicherlich nicht um Kriminalität gehandelt. Am Ende der Ermittlungen werde sich herausstellen, dass Weinstein mehr Frauen in Führungspositionen gebracht habe als jeder andere in der Branche, erklärte Brafman. Es habe "null Diskriminierung" gegeben. In der Vergangenheit hatten Weinsteins Vertreter bereits alle Vorwürfe des nicht-einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs zurückgewiesen.

Schneiderman hatte im Oktober eine juristische Untersuchung gegen das New Yorker Unternehmen eingeleitet, nachdem die "New York Times" und der "New Yorker" Anschuldigungen der sexuellen Übergriffe und Belästigung gegen den Filmmogul veröffentlicht hatten.

Den Untersuchungsergebnissen zufolge soll Weinstein Mitarbeiter mit Aussagen wie "Ich werde dich umbringen, ich werde deine Familie umbringen" und "Du weißt nicht, was ich tun kann" bedroht haben. Eine Mitarbeiterin soll er angeschrien haben, sie solle die Firma verlassen und Babys machen, weil sie nur dafür zu gebrauchen sei. Die Weinstein Company und der Bruder des Filmmoguls seien für die Vergehen am Arbeitsplatz haftbar, hieß es, weil sie davon gewusst und diese nicht gestoppt hätten.

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Von Nicole Morgenstern
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