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Promi Geburtstag vom 29. September 2018: Wolfgang Overath

Von dpa
29.09.2018Lesedauer: 3 Min.
Wolfgang Overath wird 75.
Wolfgang Overath wird 75. (Quelle: Oliver Berg./dpa)
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Köln (dpa) - "Fußball ist mein Leben. Ich habe nie ohne ihn gelebt und kann nicht ohne ihn leben" - zentrale Sätze in der Vita Wolfgang Overaths. Leidenschaftlich und ehrgeizig auf dem Platz, indes auch bodenständig und ein Mensch für die Familie.

Aber sein Hobby, sein einstiger Beruf, hat außer Leidenschaft auch Leiden geschaffen für den Mann, der an diesem Samstag seinen 75. Geburtstag begeht.

So ganz verwunden hat er es nie, dass er im November 2011, nach sieben Jahren Amtszeit als Präsident seines 1. FC Köln, im Frust und völlig überraschend zurücktrat. Auf Kölsch und unter Tränen verabschiedete er sich seinerzeit mit den Worten: "Vielen, vielen Dank - und maht et jot" (macht es gut). Der FC ("Er wird immer mein Verein bleiben") war und ist seine Herzensangelegenheit.

Einfache Zeiten waren es nicht für ihn, obwohl der 81-malige Nationalspieler im Frühjahr 2004 das Präsidentenamt unter größter Euphorie der Mitglieder übernahm. Die Kölner Profis pendelten zwischen erster und zweiter Liga, trotz eines Lukas Podolski, trotz eines Trainers wie Christoph Daum. Sportliche Kontinuität stellte sich kaum ein, obwohl das Umfeld mit den tollen Fans stimmte und die Zuschauer selbst in der 2. Liga in Massen in das Kölner Stadion strömten und strömen.

Etliche Jahre mied er nach seiner Demission die FC-Heimspiele, weil er mit seinem Nachfolger Werner Spinner nicht so recht konnte. Das Verhältnis entspannte sich nach einer persönlichen Annäherung erst spät: Anfang Februar 2017, bei der Begegnung mit Wolfsburg, weilte Overath erstmals seit seinem Rücktritt wieder in der Arena im Kölner Stadtteil Müngersdorf.

Die Anhänger des Geißbock-Clubs hatten spätestens zu diesem Zeitpunkt ihre Ikone wieder. Denn Overath ist einer, der die großen Zeiten des FC maßgeblich geprägt hat. Mit 542 Pflichtspielen ist er vor Vizepräsident Toni Schumacher Rekordmann, bestritt in der Bundesliga 409 Begegnungen, in denen er 84 Treffer erzielte. Herausragende Erfolge als Nationalspieler sind der WM-Titel von 1974, WM-Platz zwei 1966 nach dem unvergesslichen Wembley-Tor und der dritte Rang 1970 in Mexiko. Mit dem FC wurde er deutscher Meister und Pokalsieger. "Er konnte nicht verlieren", beschreibt sein früherer Mitspieler Toni Schumacher im "Kicker" den Ehrgeiz Overaths.

"Man braucht diesen Biss, wenn man im Fußball etwas erreichen will. Oder im Leben" - auch das war oder ist eine der Maximen des Mannes, der drahtig ist wie eh und je, dessen Falten tiefer geworden sind, der aber noch immer ein ideales Kampfgewicht von etwa 71, 72 Kilogramm hat. Zweimal pro Woche geht Overath in die Halle, um mit Kumpels ein Spielchen zu bestreiten: "Draußen spiele ich nicht mehr, da bin ich nicht mehr so schnell."

Und am Ehrentag? Was macht er da? "Gar nix!" Er habe weder beim 60. noch beim 70. etwas unternommen: "Und mit 75 wird das ja alles noch viel schlimmer", sagte der ehemalige Weltmeister der Deutschen Presse-Agentur. Bloß kein Theater, bloß kein großer Bahnhof: "Ich fahre weg, weil ich im Herbst mit den Kindern sowieso immer in Urlaub gehe." Und die 75 generell? Eigentlich kann Overath es kaum fassen, dass es jetzt soweit ist: "Das kann doch nicht sein! Aber sie sind da, diese 75 Jahre - ich fühle mich aber immer noch topfit."

Anderweitig einspannen, etwa als TV-Experte, Kolumnist im Medienbereich oder Werbemann, ließ er sich nie. Stattdessen lebt Overath seine Bodenständigkeit im heimischen Siegburg. Seine Frau Karin, die beiden leiblichen Söhne und die brasilianische Adoptivtochter sind ihm wichtiger als anderes.

Und hätte er die Chance, noch einmal auf die Welt zu kommen? "Ich würde alles noch einmal so machen. Denn ich bin dankbar und zufrieden, dass der da oben mich auf die Sonnenseite des Lebens gestellt hat." Hätte Overath einen Wunsch frei? Klare Sache: "Gesund zu bleiben - das ist das Wichtigste."

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