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Foltertod von Squeezer-Sänger Jim Reeves: Lange Haftstrafen

Urteil steht fest  

Foltertod von Squeezer-Sänger: Lange Haftstrafen

06.11.2018, 21:37 Uhr | dpa, mho, t-online.de, AFP

Foltertod von Squeezer-Sänger Jim Reeves: Lange Haftstrafen. Jim Reeves: Der Sänger kam am 1. Februar 2016 durch Folter ums Leben. (Quelle: imago/APP-Photo)

Jim Reeves: Der Sänger kam am 1. Februar 2016 durch Folter ums Leben. (Quelle: imago/APP-Photo)

Im Februar 2016 wurde Sqeezer-Sänger Jim Reeves in einem Hostel brutal zusammengeschlagen und gefoltert. Der Musiker starb qualvoll. Zwei Männer wurden nun verurteilt.

Für den tödlichen Angriff auf Jim Reeves in einem Hostel in Berlin-Charlottenburg ergingen 14 Jahre Gefängnis gegen einen 31-Jährigen. Ein 24-Jähriger soll für 13 Jahre in Haft. 

Die aus Polen stammenden Bauarbeiter hätten sich des Totschlags in einem besonders schweren Fall sowie des besonders schweren Missbrauchs einer widerstandsunfähigen Person schuldig gemacht, begründete das Landgericht am Dienstag. Die Angeklagten seien bei der fürchterlichen Tat erheblich alkoholisiert gewesen, hätten zwei Flaschen Wodka getrunken.

"Mehrfach mit einem Stuhlbein gepfählt"

Der 47 Jahre alte Sänger, der in den Neunzigerjahren mit seiner Band Sqeezer erfolgreich war, wurde im Februar 2016 in einem Sechs-Bett-Zimmer brutal zusammengeschlagen. Reeves habe den Angeklagten, die das Zimmer mit ihm teilten, zuvor ein sexuelles Kontaktangebot gemacht, hieß es weiter im Urteil. Als der Musiker bereits bewusstlos war, hätten sie ihn "in einer degradierenden, homophobe Gefühle ausdrückenden Art mehrfach mit einem Stuhlbein gepfählt".

Die Staatsanwaltschaft hatte auf jeweils 14 Jahre und sechs Monate Haft unter anderem wegen Mordes plädiert. Hinzu kam das Mordmerkmal der Grausamkeit, weil Reeves zum Zeitpunkt der mehrfachen Penetrationen schon bewusstlos war. Zudem starb er an den Folgen der zuvor zugefügten Rippenbrüche, nicht an den ebenfalls lebensgefährlichen Darmverletzungen. 

Ein Geständnis

Der 24-Jährige hatte den tödlichen Angriff gestanden. Der 31-Jährige hatte sich für unschuldig erklärt. Gegen ihn verhängte das Gericht auch eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt. Beide Männer müssen außerdem mehr als 3.500 Euro Schmerzensgeld an die Familie des Getöteten zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


Unbeantwortet blieb im Prozess die Frage, warum die Männer dem schwerstverletzten Reeves ihre Hilfe verweigerten. Sie ließen ihn stattdessen tot mit einer Decke über Kopf im Zimmer 26 zurück.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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