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Brände in Kalifornien: So cool kommentiert Thomas Gottschalk sein Brand-Drama

Trost-Bambi für den Entertainer  

So cool kommentiert Thomas Gottschalk sein Brand-Drama

Von Elke Habekost, Sara Orlos, Caroline Mayr, Arno Woelk

17.11.2018, 13:10 Uhr
Thomas Gottschalk nimmt Horror-Brand mit Humor (Screenshot: t-online.de)
Thomas Gottschalk nimmt Horror-Brand mit Humor

Trost für Thomas Gottschalk. Der Entertainer erhielt jetzt einen Sonderbambi. Seine anderen Trophäen waren in dem verheerenden Brand in seinem Haus in Kalifornien zerstört worden.

Thomas Gottschalk: Der Entertainer hat nach dem verheerenden Brand in seinem Haus einen Sonderbambi erhalten. (Quelle: t-online.de)


Die vergangene Woche war hart für Thomas Gottschalk. Sein Anwesen in Malibu brannte nieder, seine Frau musste evakuiert werden – und trotzdem reißt der Entertainer noch Witze. 

Wie heißt es so treffend: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Auf keinen trifft dieses Sprichwort derzeit so gut zu, wie auf Thomas Gottschalk. Während der Moderator in Deutschland weilt, ist sein Anwesen in Malibu den Flammen zum Opfer gefallen. Doch Thomas Gottschalk wäre nicht der Entertainer, den alle kennen, wenn er dazu nicht noch einen lockeren Spruch auf den Lippen hätte. 

Beim Bambi in Berlin stand der Entertainer auf der Bühne und ließ es sich dabei nicht nehmen, sein persönliches Schicksal ganz frech zu kommentieren. "Es gibt Dates, die sagt man nicht ab – auch wenn einem die Hütte brennt", erklärte der 68-Jährige. Dann fügte er mit einem Zwinkern hinzu: "Letzte Woche war ich noch herbstblond, jetzt bin ich aschblond."

Doch damit war das Thema Brandkatastrophe noch lange nicht vom Tisch. Nein, der 68-Jährige wurde nämlich an diesem Abend mit einem ganz besonderen Bambi ausgezeichnet, der ihm von Hollywoodschauspielerin Liv Tyler überreicht wurde – quasi stellvertretend für die goldenen Rehe, die er im Feuer zurücklassen musste.

"Jetzt geht es mit den Mitleids-Preisen los"

Für Thomas Gottschalk war das eine Überraschung, auch wenn er – spontan, wie er ist – nicht lange nach Worten ringen musste. "Es ist nicht angenehm, wenn man sich zu solchen Dingen äußert und einer sagt: 'Hättest du dir ein Heim in Fürstenfeldbruck hingestellt, wäre das nicht passiert'", erklärte er ernst. "Ich kann mir das noch nicht so vorstellen."


Als der Wahl-Amerikaner sich kurz danach den Fotografen stellte, war der Anflug der Ernsthaftigkeit dann aber schon wieder verschwunden. Mit seinem goldenen Reh posierte er und erklärte gegenüber t-online.de: "Erster Mitleids-Bambi, jetzt geht es mit den Mitleids-Preisen los." Gratulieren durfte man ihm dennoch zur Auszeichnung.

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