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#MeToo - Missbrauchsvorwürfe: R. Kelly bekennt sich "nicht schuldig"

#MeToo  

Missbrauchsvorwürfe: R. Kelly bekennt sich "nicht schuldig"

06.06.2019, 18:11 Uhr | dpa

#MeToo - Missbrauchsvorwürfe: R. Kelly bekennt sich "nicht schuldig". R.

R. Kelly (M) auf dem Weg zum Leighton-Strafgericht. Foto: Charles Rex Arbogast/AP. (Quelle: dpa)

Chicago (dpa) - Der wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte US-Sänger R. Kelly hat sich vor einem US-Gericht nach ausgeweiteten Vorwürfen gegen ihn "nicht schuldig" bekannt.

"Wir haben auf nicht schuldig plädiert, weil er (Kelly) nicht schuldig ist", sagte sein Anwalt Steve Greenberg am Donnerstag nach der kurzen Anhörung in Chicago.

Ende Mai hatte die Staatsanwaltschaft dem 52-jährigen Kelly elf zusätzliche Anklagepunkte zur Last gelegt. Darunter sei auch der Vorwurf schwerer sexueller Übergriffe, worauf eine Höchststrafe von 30 Jahren Haft steht.

Die elf Anklagepunkte beziehen sich auf eine der vier Frauen, die den Musiker beschuldigen, sie vor Jahren missbraucht zu haben. Anwalt Greenberg hatte im Vorfeld gesagt, die Anklagepunkte seien nicht wirklich neu. Vielmehr sei der Musiker in einem bestehenden Fall erneut angeklagt worden.

Der R&B-Sänger ("I Believe I Can Fly") war Ende Februar wegen sexuellen Missbrauchs in zehn Fällen aus den Jahren 1998 bis 2010 angeklagt worden. Drei der vier Opfer seien damals jünger als 17 Jahre gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Auch damals hatte der Musiker bereits auf nicht schuldig plädiert. Er hatte ein Wochenende im Gefängnis in Chicago verbracht und war dann gegen Kaution freigekommen.

Die ersten Anschuldigungen gegen den aus Chicago stammenden Musiker mit dem bürgerlichen Namen Robert Kelly waren vor rund 20 Jahren bekannt geworden. Neues Aufsehen erregten Vorwürfe einer TV-Dokumentation Anfang Januar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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