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Multitalent - Promi-Geburtstag vom 30. Juni 2019: Vincent D'Onofrio

Multitalent  

Promi-Geburtstag vom 30. Juni 2019: Vincent D'Onofrio

30.06.2019, 00:02 Uhr | dpa

Multitalent - Promi-Geburtstag vom 30. Juni 2019: Vincent D'Onofrio. Vincent D'Onofrio wird 60.

Vincent D'Onofrio wird 60. Foto: Warren Toda/EPA. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa)- Es war der britische Kult-Regisseur Stanley Kubrick ("Uhrwerk Orange"), der der Karriere von Vincent D'Onofrio den richtigen Schub gab. Mit einer Video-Bewerbung konnte der bis dahin ziemlich unbekannte Amerikaner eine Rolle in dem Anti-Kriegsfilm "Full Metal Jacket" (1987) ergattern.

Die Dreharbeiten waren hart, aber noch härter war die extreme Vorbereitung: Der hünenhafte und durchtrainierte D'Onofrio, der damals auch als Türsteher gearbeitet hat, musste sich 30 Kilo anfuttern - und sich eine Glatze scheren.

Seine Rolle: In "Full Metal Jacket" wurde er zu dem etwas beschränkten, übergewichtigen und ungeschickten Private Paula, der während seiner militärischen Ausbildung, gedemütigt, gequält und verprügelt wird - und der schließlich zu einer effizienten Killermaschine wird.

Für Vincent D'Onfrio, der bis dahin eher in Off-Off-Broaway-Stücken vor drei Leuten auftrat, veränderte sich das Leben: "Wegen diesem Mann @StanleyKubrick habe ich seit #FullMetalJacket nicht aufgehört zu arbeiten", schrieb er noch vor kurzem auf Twitter.

Seine körperlich Transformation hat auch Vincent D'Onofrios Blick auf die Menschen verändert. "Wenn du die Menschen betrachtest, dann sollte man nicht nur auf die Oberfläche blicken. Du solltest versuchen, die Seele zu finden", sagte er der "New York Times".

Auch wenn D'Onofrio, der heute 60 Jahre alt wird, als New Yorker Detective in dem "Law & Order"-Spin-off "Criminal Intent - Verbrechen im Visier" als "good guy" einem ganz großen Publikum bekannt wurde, so brennen sich doch vor allem seine Rollen als Bösewicht ein.

Er spielte einen Serienkiller in "The Cell" oder einen gefährlichen Alien in "Men in Black". In dem Dino-Spektakel "Jurassic World" verkörpert er einen aalglatten Militärexperten und Technokraten, der die Dinos zu Kampfmaschinen ausbilden will. Und in der Netflix-Serie "Daredevil" ist er der Bösewicht "Kingpin" gewesen, den man gleichzeitig liebt und fürchtet. Und diesmal auch wieder mit Glatze.

Inzwischen hat Vincent D'Onofrio auch seine Fühler in Richtung Regie ausgestreckt. Im März kam sein Western "The Kid" in die US-Kinos, in dem es um Billy the Kid und Pat Garrett geht. Der Film ist mit Ethan Hawke, Dane DeHaan und Chris Pratt äußerst prominent besetzt.

Und ist Vincent D'Onofrio damit ausgelastet? Nicht ganz. Mit seinem Projekt Slim Bone Head Volt verbindet er als Spoken-Word-Performer seine Gedichte mit schräger Musik, die von der Multiinstrumentalistin Dana Lyn kommt. "Ionesco und Brecht treffen auf The Last Poets und Tom Waits", hat der Schauspieler das Experiment umschrieben.

Aber es geht auch ohne Musik: Seine eigenwilligen Gedichte jagt er in einem unablässigen Strom bei Twitter raus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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