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Supertramp-Gründer - Promi-Geburtstag vom 22. Juli 2019: Rick Davies

Supertramp-Gründer  

Promi-Geburtstag vom 22. Juli 2019: Rick Davies

22.07.2019, 00:02 Uhr | dpa

Supertramp-Gründer - Promi-Geburtstag vom 22. Juli 2019: Rick Davies. Rick Davies wird 75.

Rick Davies wird 75. Foto: Britta Pedersen. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Rick Davies scheint es wieder besser zu gehen: Vor vier Jahren musste der Sänger und Komponist noch wegen einer Krebsdiagnose die "Supertramp Forever"-Europatour absagen.

Vor einigen Wochen aber stand er zusammen mit Supertramp-Musikern als Ricky and the Rockets wieder auf der Bühne, fast genau 40 Jahre nachdem "Breakfast in America" in die amerikanischen Charts schoss und den Welterfolg der Ausnahmeband zementierte. Heute feiert der Weltstar seinen 75. Geburtstag.

Geboren wurde Rick Davies in eine Arbeiterfamilie in Swindon, einer Stadt im Südwesten Englands. Ursprünglich wollte er Schlagzeuger werden. Zuerst musste eine Keksdose als Schlagzeug herhalten, bis er mit zwölf in der Blaskapelle der Eisenbahner mitspielen durfte. Als er herausfand, dass die lokalen Bands Bedarf an Bluespianisten hatten, brachte er sich selbst das Klavierspielen bei. "So bin ich zum Klavierspielen gekommen", erklärte er dem italienischen Onlinesender "Alma Radio TV". "Aber ich habe es nie richtig gelernt."

Mit 15 entdeckte er den Rock'n'Roll für sich und gründete drei Jahre später seine eigene Band - Rick’s Blues - während er als Schweißer sein Geld verdiente. Erst ab 1966 konnte er sich als professioneller Musiker über Wasser halten. Per Anzeige im britischen Musikerblatt "Melody Maker" im August 1969 suchte er schließlich nach Mitstreitern für eine "echte Gelegenheit". So fand er den zweiten Leadsänger und Songwriter Roger Hodgson für die Band Daddy, aus der später Supertramp werden sollte.

Davies und Hodgson entwickelten zusammen einen unverwechselbaren Sound, Supertramp wurde eine der bekanntesten Rockgruppen der späten 70er Jahre. Die Band spielte in vollen Stadien und verkaufte Millionen von Platten mit Songs wie "Dreamer", "The Logical Song", "Give A Little Bit" und "Bloody Well Right". Obwohl Davies und Hodgson beide ihre eigenen Lieder schrieben und sangen, teilten sie sich die Credits als Songwriter - was später viel Ärger machen sollte.

Auf der Höhe ihres Erfolges, nach dem passend betitelten Album "... Famous Last Words ...", verließ Roger Hodgson die Band 1983 für ein einfacheres Leben und eine Solokarriere. Supertramp machte ohne ihn weiter. 1985 hatte die Band ein weiteres Hitalbum mit "Brother Where You Bound", aber der Erfolg nahm langsam ab. Jahrzehntelang hofften Fans auf eine Wiedervereinigung - vergeblich, obwohl es mehrere Versuche dazu gab.

2015 sagte Rick Davies schließlich die Supertramp-Europatour wegen seiner Erkrankung ab. "Ein Jahr lang war ich ziemlich fertig. Ich konnte nicht viel tun, ich konnte nicht einmal länger als eine halbe Minute an der Tastatur sitzen", sagte er "Alma Radio TV". "Danach ging es mir langsam besser. Ich fing an, im Studio unten zu spielen. Es war sehr aufbauend und hat mir sehr geholfen. "

Ricky and the Rockets ist keine neue Gruppe: Schon in den 80er Jahren gab Davies mit seinen Supertramp-Bandkollegen Geheimkonzerte unter diesem Namen. "Auf den größeren Touren gingen wir nach der Show in einen Club und beschafften uns die Instrumente der lokalen Gruppen", erklärte Davies "Alma Radio TV", "weil wir alle nach der Show aufgepumpt waren. Und so hat das mit der Band angefangen."

Ob sie jemals wieder als Supertramp touren werden, ist fraglich. Im vergangenen Sommer wich Rick Davies der Frage aus: "Ich weiß nicht wegen Supertramp", sagte er anlässlich seines R&B-Konzerts auf Long Island bei New York, wo er inzwischen lebt. "Ich werde einige der Songs spielen, zusammen mit dem Blues-Zeug. Das ist alles."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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