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Mirja du Mont: "Auch wir Frauen dürfen uns mal geil fühlen"

INTERVIEWMirja du Mont  

"Ich weiß, wie scheiße es einem im Leben gehen kann"

Von Sophie Loelke, Sebastian Berning

21.02.2020, 17:55 Uhr
Mirja du Mont: "Auch wir Frauen dürfen uns mal geil fühlen". Mirja du Mont bei der Shoperöffnung von IQOS in Berlin: Sie möchte nicht für immer im Fernsehgeschäft bleiben. (Quelle: imago images/ Eibner)

Mirja du Mont bei der Shoperöffnung von IQOS in Berlin: Sie möchte nicht für immer im Fernsehgeschäft bleiben. (Quelle: Eibner/imago images)

Mirja du Mont, die Ex-Frau von Sky du Mont, versuchte sich als Model und Schauspielerin. Jetzt lässt sie sich neu ausbilden. Wieso und zu was, verrät sie t-online.de.

2020 soll ihr Jahr werden. Mirja du Mont hat große Pläne und möchte neben neuen Fernsehformaten auch abseits der Medien durchstarten. Die vergangenen Jahre waren nicht leicht: Ihre Freundin starb an den Folgen von Brustkrebs, sie selbst bekam einen Hörsturz. Daraufhin litt du Mont unter Angststörungen, suchte sich professionelle Hilfe.

Nach der Trennung von Sky du Mont vor einigen Jahren und den persönlichen Schicksalsschlägen scheint sie sich nun erholt zu haben und strahlt auf dem roten Teppich eine neue Lebenslust aus. Mit t-online.de spricht sie über ihre Zukunftspläne abseits des Fernsehens und wie sie Männern beim Fußball beweist, dass Frauen sehr wohl etwas von Fußball verstehen.

t-online.de: Frau du Mont, wird 2020 Ihr Jahr?

Mirja du Mont: Ich hoffe! Ich habe eine größere Show bei Sat.1 und mache wieder mehrere Moderationen. Da freu ich mich darüber. Aber ich gehe auch wieder zur Schule.

Was lernen Sie denn dort?

Ich mache eine Ausbildung zur Visagistin, Make-up-Artistin und Kosmetikerin. Das ist wirklich toll. Dort sitzen 20-jährige Mädels, 30- und 40-jährige Frauen zusammen. Wir sind wie ein Hühnerhaufen und lachen. Ich fühle mich wie früher in der Schule.

Wie sind Sie darauf gekommen, diese neue Richtung einzuschlagen?

Alle meine Freundinnen arbeiten in dem Bereich: Haare, Nägel, Make-up. Und da wir eh alles gemeinsam machen, dachten wir uns: "Mensch, wie wäre es, wenn wir auch einfach beruflich etwas zusammen planen?" Eine Idee war, in Hamburg unter ein Dach zu gehen und zu arbeiten. Aber in diesem Jahr bin ich schon voll verplant.

Wollen Sie nicht mehr in der Öffentlichkeit stehen?

Ich hoffe, dass ich noch etwas lebe und dann möchte ich nicht ewig im Fernsehen rumtoben, sondern etwas ohne Kameras um mich herum machen. Irgendwann wandere ich auch aus – und zwar nach Südafrika!

Beauty scheint Ihnen wichtig zu sein. Sind Sie selbst denn sehr eitel?

Ich bin schon eitel. Bei dem letzten Bikinifoto auf Instagram lag ich im Spa und habe mich im Spiegel an der Decke gesehen. Ich habe gedacht: Oh, da kann ich ja mal ein Bild machen. Im Liegen geht das schon und es war ja auch nur der Oberkörper darauf.

Mit über 40 haben Sie aber auch wirklich noch eine tolle Figur.

Danke. Ich finde, eine Frau ab 40 hat heute eine neue Weiblichkeit. Sie ist kein altes Eisen mehr. Wieso sollen sich nur die Männer geil fühlen so wie George Clooney? Auch wir Frauen dürfen uns mal geil fühlen.

Was ist denn Ihr Beauty-Geheimnis?

Glücklich sein. Ich weiß, wie scheiße es einem im Leben gehen kann. 2018 war das beschissenste Jahr meines Lebens. Was ich damals nicht wusste: Nur man selbst kann sich glücklich machen. Andere können das nicht für einen übernehmen. Irgendwann muss man sich mental so puschen, bis man weiß, wie gut man es im Leben hat.

Wie gehen Sie mit kritischen Kommentaren unter Ihren Beiträgen um?

Ich lesen sie nicht immer. Aber besonders, wenn es um Fußball geht, interessieren sie mich schon. Ich bin seit 37 Jahren Werder Bremen Fan und verstehe wirklich etwas von Fußball. Ich kann natürlich – entgegen aller Vorurteile – auch das Abseits erklären. Und wenn ich dann Kommentare abgebe, alter Schwede, dann geht das aber ab mit den Gegnern. "Die Tussi soll ihr Maul halten" und "Die hat eh keine Ahnung“ kommt schon mal vor. Das lese ich mir durch, weil ich es liebe, da zu kontern. Den einen habe ich nach zehn Kontern mundtot gemacht. Danach hat er gesagt: "Ich zieh meinen Hut und ich nehme es zurück." Das war geil.

Verwendete Quellen:

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