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GZSZ-Star Chryssanthi Kavazi als Mama: "Es macht einem Angst"

INTERVIEWGZSZ-Star über Rassismus  

Chryssanthi Kavazi als Mama: "Es macht einem Angst"

Von Sebastian Berning, Steven Sowa

24.02.2020, 15:41 Uhr
GZSZ-Star Chryssanthi Kavazi als Mama: "Es macht einem Angst". Chryssanthi Kavazi und Tom Beck: Die beiden Schauspieler sind seit 2018 verheiratet und haben ein gemeinsames Kind (Quelle: BrauerPhotos / M.Nass for Hubert Burda Media)

Chryssanthi Kavazi und Tom Beck: Die beiden Schauspieler sind seit 2018 verheiratet und haben ein gemeinsames Kind. (Quelle: BrauerPhotos / M.Nass for Hubert Burda Media)

Im November wurden Chryssanthi Kavazi und ihr Mann Tom Beck Eltern eines Sohnes. Mit t-online.de sprach der GZSZ-Star über das Leben als Mutter und warum sie Angst um ihr Kind hat. 

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten"-Liebling Chryssanthi Kavazi ist seit 2015 mit Tom Beck zusammen. Nach der Hochzeit im August 2018 bekamen die beiden Schauspieler im November 2019 einen Sohn. Am Roten Teppich der "Bunte & BMW Festival Night"-Party sprach die Griechin mit t-online.de über ihr neues Leben als Mutter, verriet, wie sie in der Vergangenheit rassistisch angegangen wurde und warum sie sich deshalb auch um ihr Kind sorgt.

t-online.de: Frau Kavazi, im November haben Sie und Ihr Mann Tom Beck Ihr erstes Kind bekommen. Wie bekommt Ihnen die Mutterschaft bisher?

Chryssanthi Kavazi: Sehr gut! Ich verzichte allerdings gerade auf Zucker, weil ich merke, dass mir der nicht so gut tut. Jetzt werde ich wieder fitter, der Bauch geht auch langsam weg. Aber ich muss echt darauf achten, wie ich mich anziehe. Das ist mit dem Bäuchlein das A und O.

Ein bisschen Bauch zeigen Sie heute allerdings schon.

Nur ein Stückchen! Es kommt immer darauf an, wo die Hose anfängt. Meine sitzt heute am Oberbauch, da ist es dann immer ein bisschen besser. Ich brauche mittlerweile recht lange beim Outfitaussuchen. Man muss mehr darauf achten, was gut aussieht. Jetzt während der Berlinale hat man mehrere Veranstaltungen und braucht dementsprechend viele Looks. Als neue Mami ist das schon tough!

Müssen Sie denn auch Veranstaltungen absagen, weil das mit dem Kind zu viel ist?

Ja, ich nehme nicht jedes Event mit. Ich mache es meist so, dass ich tagsüber bei dem Kind bin und dann abends für zwei, drei Stunden unterwegs bin. Nach ein paar Gläsern Wasser geht es dann aber auch schon nach Hause.

Sind denn die ganzen Berlinale-Events für Sie eher Erholung, weil man aus dem Haus kommt oder doch mehr Stress, weil man wieder nach Hause zur Familie möchte?

Heute ist es schon stressiger. Ich hatte mittags schon ein Event. Das waren nur zwei Stunden, aber ich musste dann wieder nach Hause und mich für den Abend wieder fertig machen. Letztendlich sind so Veranstaltungen keine Erholung, sondern eine Ablenkung. Aber ich freue mich dann immer nach Hause zu kommen.

Wie würden Sie sich denn als Mutter einschätzen? Entspannt oder eher angespannt?

Ich glaube, ich bin eine entspannte und gelassene Mami. Ich lasse alles auf mich zukommen.Tom ist genauso.

Wie ist es dann als frischgebackene Mama, wenn man sieht, was in den letzten Tagen in der Welt so passiert ist?  

Es macht einem Angst. Gerade als neue Mama macht man sich Gedanken über die Welt. Ich habe griechische Wurzeln und bin griechische Staatsbürgerin, auch wenn ich in Deutschland aufgewachsen bin. Die deutsche Staatsangehörigkeit bekomme ich bald und bin da sehr stolz drauf. Trotzdem denke ich mir, dass mein Kind halber Grieche ist. Tom und ich sind beide auch sehr dunkel. Man macht sich da schon Gedanken...

Wenn Sie sagen, Sie seien "sehr dunkel": Ist Ihnen schon einmal Rassismus deswegen widerfahren?

Ja, einmal als ich 13 war, gab es einen Vorfall. Wir waren in einem See schwimmen. Es waren drei große Kerle hinter mir, die mich "Türkin" nannten und nach mir gerufen haben. Ich finde es sehr fragwürdig, wenn man jemanden mit einer Nationalität beleidigen will. Ich habe gar nicht darauf reagiert, aber dann kamen sie und haben mich immer wieder ins Wasser geschubst. Ich war zum Glück mit einer großen Gruppe da und die ist dann dazwischen gegangen. Dann sind die Typen abgehauen. Ich habe trotzdem wahnsinnig gezittert und das bis heute nicht vergessen. Was hätte alles passieren können, wenn ich damals alleine gewesen wäre? Sonst ist mir aber nie wieder etwas widerfahren. Zum Glück.

Angenehmeres Thema: GZSZ. Wann werden Sie denn wieder drehen?

Es ist noch nicht ganz raus, wann ich wieder da bin. Ich bleibe noch etwas zu Hause, vermisse aber meine Kollegen wahnsinnig. Ich war mit dem Kleinen in den letzten Wochen ein paar Mal im Studio und habe alle besucht und ihnen ihren neuen Kollegen vorgestellt. Das hat mir ganz gut getan.

Wie werden Sie das mit dem Kind und den Dreharbeiten machen? Gibt es am Set eine kleine Kita?

Auch das muss ich noch alles abklären. Wir versuchen die beste Lösung zu finden. GZSZ ist mein Job und den mache ich gerne. Mein Sohn wird dadurch nicht vernachlässigt. Ich überlege, ihn mit zum Set zu nehmen. Dann ist er immer bei mir und das ist das Wichtigste!

Verwendete Quellen:

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