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Blondie-Star Debbie Harry über Drogensucht: "Eine Art Vollzeitbeschäftigung"

Blondie-Star über Heroinsucht  

Debbie Harry: "Es war eine Art Vollzeitbeschäftigung"

06.04.2020, 14:49 Uhr | t-online.de, loe

Blondie-Star Debbie Harry über Drogensucht: "Eine Art Vollzeitbeschäftigung". Debbie Harry: Die US-amerikanische Sängerin wurde als Blondie-Star erfolgreich. (Quelle: imago images/APress)

Debbie Harry: Die US-amerikanische Sängerin wurde als Blondie-Star erfolgreich. (Quelle: APress/imago images)

Sängerin Debbie Harry hatte eine schwierige Vergangenheit. Jetzt spricht die "Blondie"-Frontfrau offen über ihre frühere Heroinsucht und verrät, wie sie mit dem Drogenkonsum aufhören konnte.

Die Frontsängerin der Band Blondie, Debbie Harry, ist heute 74 Jahre alt und kann auf ein musikalisch höchst erfolgreiches Leben zurückblicken. Aber der Erfolg brachte auch seine Schattenseiten mit sich. In einem Interview mit dem britischen Magazin "Evening Standard" spricht sie über ihre frühere Heroinabhängigkeit.

Harry – unter anderem bekannt durch den Song "Heart of Glass" – offenbarte schon öfter Teile ihrer Vergangenheit. Auch der Drogenkonsum gehörte dazu. Jetzt hat sie einen weiteren Aspekt verraten: Die Musikerin erzählt, dass Heroin ihr damals dabei geholfen habe, weniger zu fühlen und Depressionen zu verdrängen.

Harry hatte in der Vergangenheit einige schwere Erlebnisse durchstehen müssen. In ihrer Autobiografie "Face It" von 2019 offenbarte sie all diese erschreckenden Ereignisse. Dazu zählte eine Vergewaltigung in ihrem eigenen Apartment – vor den Augen ihres damaligen Freundes Chris Stein. Auch schreibt sie, Opfer einer Entführung geworden zu sein, der sie aber entfliehen konnte. 

"Drogen sind eine komische Sache"

"Während meiner Arbeit habe ich allerdings keine Drogen genommen", sagt die Sängerin und nimmt auch Bezug auf das Schicksal der Sängerin Amy Winehouse, die 2011 an den Folgen ihrer Sucht starb. Das sei ihr glücklicherweise erspart geblieben. Denn der Grund, warum Harry selbst mit den Drogen aufhörte, klingt plausibel und doch ist er für viele Abhängige alles andere als einfach umzusetzen.

Es sei schlichtweg schwierig gewesen, an die Drogen zu kommen: "Es war eine Art Vollzeitbeschäftigung und Zeitverschwendung. Es wurde unangenehm. Zum Glück konnte ich mit dem Entzug umgehen", sagt Harry.

Verwendete Quellen:

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