Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomeUnterhaltungStars

Uwe Ochsenknecht: "Den Müllmännern könnte man auch mal applaudieren"


"Den Müllmännern könnte man auch mal applaudieren"

  • Sophie Loelke
Von Sophie Loelke

Aktualisiert am 29.05.2020Lesedauer: 2 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Uwe Ochsenknecht: Der 64-Jährige erhielt mit seiner Rolle als Müllmann Werner Träsch einen Einblick in die Arbeitswelt der Müllabfuhr.
Uwe Ochsenknecht: Der 64-Jährige erhielt mit seiner Rolle als Müllmann Werner Träsch einen Einblick in die Arbeitswelt der Müllabfuhr. (Quelle: SKATA/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNetzagentur: Gasverbrauch steigt zu starkSymbolbild für einen TextNord Stream 2: Gas wird abgelassenSymbolbild für ein VideoUS-Präsident irritiert mit F-WortSymbolbild für einen TextLegendärer Musik-Klub vor dem AusSymbolbild für einen TextSchiri für BVB-Bayern steht wohl festSymbolbild für einen TextCondor: Platzgebühr für HandgepäckSymbolbild für einen TextHochstaplerin Sorokin ist wieder freiSymbolbild für einen TextErschossener Tourist stammt aus FuldaSymbolbild für einen TextA7 am Wochenende voll gesperrtSymbolbild für einen TextBusenblitzer bei Simone ThomallaSymbolbild für einen TextStromausfall in KölnSymbolbild für einen Watson TeaserFilm über Erotik-Ikone wird missverstandenSymbolbild für einen TextFesselndstes Strategiespiel des Jahres

Seine neue Rolle hat ihm die Augen geöffnet. Im Gespräch mit t-online.de erklärt Uwe Ochsenknecht, warum die Müllabfuhr zu wenig geschätzt wird und wieso er der Meinung ist, dass der Mensch nicht aus der Corona-Krise lernen wird.

Es ist 21 Uhr. Menschen stehen auf dem Balkon. Sie klatschen – für die Helden im Corona-Alltag. Das sind die Ärzte und Pfleger, die im Kampf gegen das Virus jeden Tag alles geben, aber auch die Verkäufer im Supermarkt, die das Toilettenpapier wieder aufstocken und die Nudelregale füllen.

Für Uwe Ochsenknecht eine nette Geste. Doch der Schauspieler findet, es gibt auch andere Menschen, deren Arbeit man mehr wertschätzen sollte. Wie zum Beispiel die der Müllabfuhr. Das wurde dem 64-Jährigen bewusst, als er sich auf seine neueste Rolle vorbereitete.

"Jetzt kann man durchs Schlüsselloch gucken"

Uwe Ochsenknecht ist am Freitag in der ersten Folge von "Die Drei von der Müllabfuhr" zu sehen. Damit der Schauspieler, der in der ARD-Reihe die Hauptrolle übernimmt, und seine Kollegen Jörn Hentschel sowie Aram Arami die Müllwerker realitätsgetreu spielen konnten, mussten sie sie zuerst selbst genau kennenlernen. Um einen praktischen Einblick zu bekommen, seien sie mit den "echten" Müllmännern auf dem Wagen mitgefahren, erzählt Ochsenknecht im Gespräch mit t-online.de.

"Das ist eine Berufssparte, in die man wenig Einblick hat. Mit der Reihe kann man jetzt ein wenig durchs Schlüsselloch gucken", so Ochsenknecht. Er fand es bewundernswert, wie motiviert und gut gelaunt die Müllmänner gewesen seien. Schade sei es allerdings, dass deren Arbeit von der Gesellschaft oft für selbstverständlich genommen werde.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Connery, Brosnan oder Craig: Wer ist der bessere Bond?
Er ist der beste Bond – mit großem Abstand
Symbolbild für ein Video
Putins Atom-U-Boot entdeckt
Während der Umweltdemo: Uwe Ochsenknecht als Werner Träsch mit seinen Kollegen Ralle, gespielt von Jörn Hentschel und Tarik, gespielt von Aram Arami.
Während der Umweltdemo: Uwe Ochsenknecht als Werner Träsch mit seinen Kollegen Ralle, gespielt von Jörn Hentschel und Tarik, gespielt von Aram Arami. (Quelle: ARD Degeto / Britta Krehl)

"Für sie ist das nicht nur ein Job. Sie machen die Arbeit mit dem Bewusstsein, den Menschen und der Stadt etwas Gutes zu tun. Das wird im Alltag oft vergessen. Den Müllmännern könnte man auch mal morgens um 6.30 Uhr auf dem Balkon applaudieren", findet er daher. Damit bezieht sich der 64-Jährige auf die Corona-Krise, während der in vielen Städten auf der Welt am Abend für Ärzte und Pflegekräfte applaudiert wurde, um ihnen Respekt zu zollen.

"Ich glaube nicht an die Einsicht des Menschen"

In der Folge "Mission Zukunft" – dem ersten Teil der Reihe – dreht sich alles um Umweltschutz und die Umweltbewegung "Fridays for Future". Uwe Ochsenknecht selbst trenne seinen Müll und versuche, weniger zu produzieren. Die aktuellen positiven Auswirkungen auf die Umwelt durch die Corona-Krise schätzt er jedoch nur als kurzfristig ein: "Ich glaube nicht an die Einsicht des Menschen. Es hat sich ja schon gezeigt, dass der Mensch nicht so lernfähig ist, sondern eher bequem."

Die Bewegung der jungen Umweltaktivisten "Fridays for Future" findet er daher sinnvoll: "Hauptsache, es bewegt sich überhaupt etwas. Damit machen Mitmenschen auf Missstände aufmerksam. Dann kann man auch diskutieren, ob der Weg der Richtige ist oder nicht." Es sei immer richtig, überhaupt erst einmal anzufangen, schließt Ochsenknecht. "Die Drei von der Müllabfuhr" läuft am 29. Mai um 20.15 Uhr im Ersten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Persönliches Gespräch mit Uwe Ochsenknecht
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
ARD
Stars

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website