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Komikerin Carolin Kebekus ringt mit Tränen: "Es herrscht Alarmstufe Rot"

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Carolin Kebekus ringt mit Tränen: "Es herrscht Alarmstufe Rot"

07.09.2020, 17:43 Uhr | sow, t-online

Komikerin Carolin Kebekus ringt mit Tränen: "Es herrscht Alarmstufe Rot". Carolin Kebekus: Die deutsche Komikerin hat sich emotional zur Bedrohung der deutschen Kulturszene geäußert. (Quelle: imago images / Future Image)

Carolin Kebekus: Die deutsche Komikerin hat sich emotional zur Bedrohung der deutschen Kulturszene geäußert. (Quelle: imago images / Future Image)

Sie ist nie um Worte verlegen und bekannt dafür, bissige Ansagen zu machen: Carolin Kebekus. Die Komikerin überraschte ihre Fans nun auf Instagram mit einem emotionalen Aufruf. Es geht um Existenzängste in der Kulturbranche.

"Es herrscht Alarmstufe Rot“, warnt Carolin Kebekus in ihrer Instagram-Story. Die Kölnerin tut das eindringlich und wirkt dabei sichtlich angefasst. Durch die Corona-Schutzmaßnahmen stünden viele Existenzen in der Veranstaltungsbranche auf dem Spiel, so Kebekus. Das betreffe nicht nur die Künstler, sondern auch die Veranstalter selbst, kleine Theater oder Techniker. 

Die 40-Jährige wählt emotionale, aufrüttelnde Worte: "Es muss sich etwas ändern. Wenn das so weiter geht und wir weiter so wenig Unterstützung bekommen, dann wird nach Corona an Kultur einfach nicht mehr viel übrig bleiben. Das wäre der absolute Horror," so Kebekus. Während sie ihr Anliegen schildert, kämpft sie mit den Tränen. 

Sie selbst dürfte von der Corona-Krise nicht so sehr betroffen sein. Kebekus kann zwar ihre Tour "Pussy Nation" nicht in vollen Hallen ausführen, so wie viele andere Künstler auch, allerdings hat sie ein festes Engagement bei der ARD mit ihrer Sendung "Die Carolin Kebekus Show". Auch deshalb verweist die Unterhaltungskünstlerin auf den Umstand, dass es vor allem um kleine Veranstalter und die Menschen, die diese Veranstaltungen möglich machen, wie Kameramänner, Techniker oder Tonleute, ginge. 

Demonstration in Berlin am 9. September

Durch die Corona-Schutzmaßnahmen bangen Künstler und Freischaffende schon seit Beginn der Krise im März um ihre Existenz. Inzwischen sind auch die letzten, verschobenen Konzerte und Touren für dieses Jahr zum Großteil abgesagt worden. Kebekus ruft zur Solidarität auf und verweist auf eine Demonstration am 9. September in Berlin. Auch sie selbst und ihr Team werden daran teilnehmen, versichert Kebekus.

Nach eigenen Angaben stehen rund 10.000 Unternehmen mit mehr als 250.000 Beschäftigten hinter dem Bündnis. Die Demonstranten werden laut Veranstalter – im Unterschied zu den Corona-Demos vor einer Woche – Mund-Nasen-Bedeckungen tragen und einen Mindestabstand zueinander einhalten. Die Forderungen der Demonstranten: einen Dialog zur Rettung der Branche mit der Bundesregierung sowie Überbrückungs- und Kreditprogramme.

Verwendete Quellen:

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