Interview
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"Ich plĂ€diere fĂŒr eine strenge Erziehung"

  • Axel KrĂŒger
Von Sebastian Berning, Axel KrĂŒger

Aktualisiert am 21.09.2020Lesedauer: 3 Min.
Barbara Schöneberger im NDR-Studio (Archivbild): Die Moderatorin ist dafĂŒr, dass Kinder wieder mehr Zeit ohne Smartphones verbringen.
Barbara Schöneberger im NDR-Studio (Archivbild): Die Moderatorin ist dafĂŒr, dass Kinder wieder mehr Zeit ohne Smartphones verbringen. (Quelle: Stephan Wllocha/imago-images-bilder)
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Über ihre Familie ist nur wenig bekannt: Moderatorin Barbara Schöneberger hĂ€lt ihre Kinder vom Rampenlicht fern. Nun gibt sie einen seltenen Einblick in ihr Privatleben.

Barbara Schöneberger ist eine der bekanntesten Moderatorinnen im deutschen Fernsehen. Ihr Privatleben hĂ€lt sie jedoch von der Öffentlichkeit fern, vor allem die PrivatsphĂ€re ihrer Kinder schĂŒtzt sie wie ihren grĂ¶ĂŸten Schatz.


So hat sich Barbara Schöneberger verÀndert

1999
2000
+22

Bekannt ist nur, dass sie Mutter eines Jungen und eines MĂ€dchens ist, die 2010 und 2013 zur Welt kamen. AnlĂ€sslich des Weltkindertages am 20. September sprach die 46-JĂ€hrige mit t-online ĂŒber Erziehung, ihre eigene Kindheit und wie sie zur AutoritĂ€t steht. Das Video-Interview mit Barbara Schöneberger vor Ort in Berlin sehen Sie auch oben – oder hier.

t-online: Frau Schöneberger, welche Rechte sollten sich fĂŒr Kinder, auch jetzt in der Corona-Pandemie, zum Guten Ă€ndern?

Barbara Schöneberger: Das Recht auf Zeit ohne Smartphones und Spielkonsolen. Ich finde, Kinder sollten wieder mehr Rechte, Möglichkeiten und Anregungen bekommen, Medien auch mal wegzulegen und sich davon zu lösen. Ich glaube, die Kinder sehen das gar nicht mal als so großes Problem. Aber als Erwachsener, der noch aus der alten Welt kommt, hat man das grĂ¶ĂŸte Problem damit, was der Umgang mit diesen GerĂ€ten mit den Kindern macht. Das geht durch alle Bereiche. Das geht durch Sprache bis hin zu den Inhalten. Das, womit Kinder da konfrontiert werden, wĂŒrde ich gerne geregelter wissen.

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War das Aufwachsen frĂŒher besser als heutzutage?

Nein, auf keinen Fall. Ich glaube, dass wir auch mittlerweile ĂŒbertreiben, wie sehr wir uns unseren Kindern zuwenden. Kinder brauchen Liebe und StabilitĂ€t. FĂŒr ein Kind muss nicht jeden Tag die Welt auf den Kopf stehen. Ich denke, zu viel Liebe und zu oft Streicheln oder in den Arm nehmen, gibt es nicht.

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Sehen Sie große Unterschiede zwischen Ihrer eigenen Kindheit und der Ihrer Kinder?

Ja, meine Mutter hat zum Beispiel noch Zucker an die Erdbeeren gemacht. Das wĂŒrde ich mich heute gar nicht mehr trauen. Aber meine Mutter meint, deswegen sei etwas aus mir geworden. (lacht)

Wie waren Sie denn als Kind? Hat der Zucker Sie sehr aufgeweckt oder waren Sie ein braves Kind?

Ich war ein relativ umgĂ€ngliches Kind. Ich denke, dass meine Mutter das an der einen oder anderen Stelle anders sehen wĂŒrde, aber ich habe alles gemacht, was ich sollte. Ich war gut in der Schule, ich habe keinen Alkohol getrunken, war dann Zuhause, wenn ich da sein sollte, habe nicht geraucht. Ich war als Jugendliche leicht zu handeln. Ich habe mich auch daran gehalten, weil ich fand, dass meine Eltern echte AutoritĂ€tspersonen waren. Das finde ich rĂŒckblickend gut.

Ich durfte viele Sachen erst mit 18. Ich plĂ€diere immer fĂŒr eine strenge Erziehung, aber das heißt nicht, dass sie nicht liebevoll war. Meine Erziehung war wahnsinnig liebevoll und ich hatte keinerlei Zweifel an der StabilitĂ€t unserer Familie. Das ist wichtig.

Waren Sie mehr Mama- oder Papa-Kind?

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Mein Vater war lÀssiger, aber ich habe mich mit meiner Mutter mehr gerieben und gequatscht. Meine Eltern sind immer bei uns und es ist bis heute wahnsinnig lustig. Wir haben ein sehr, sehr gutes VerhÀltnis zueinander.

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