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Beistand für Chrissy Teigen: Kate Beckinsale macht eigene Fehlgeburt öffentlich

Beistand für Chrissy Teigen  

Kate Beckinsale macht Fehlgeburt öffentlich

02.10.2020, 21:25 Uhr | mbo, t-online

Beistand für Chrissy Teigen: Kate Beckinsale macht eigene Fehlgeburt öffentlich. Kate Beckinsale: Die Schauspielerin hat vor mehreren Jahren ihr Baby in der 20. Schwangerschaftswoche verloren. (Quelle: imago images / MediaPunch)

Kate Beckinsale: Die Schauspielerin hat vor mehreren Jahren ihr Baby in der 20. Schwangerschaftswoche verloren. (Quelle: imago images / MediaPunch)

Die Schauspielerin steht Model Chrissy Teigen nach deren Fehlgeburt zur Seite. Überraschend lässt die Britin ihre Fans bei Instagram wissen: Auch sie musste bereits einen solchen Verlust verkraften.

Kate Beckinsale leistet Chrissy Teigen Beistand im Netz. Diese hatte am 1. Oktober bei Instagram bekannt gegeben, dass sie und Ehemann John Legend ihr ungeborenes Kind verloren haben. Die emotionalen Worte und intimen Bilder, die Teigen veröffentlicht hatte, lösten eine Welle der Anteilnahme aus. Sie sorgten aber auch für Kritik. Kritik, die Beckinsale nicht nachvollziehen kann. Überraschend machte sie öffentlich: "Vor Jahren habe ich ein Baby in der 20. Schwangerschaftswoche verloren." Die Gefühle, die Teigen nun überkommen müssen, sind ihr nicht fremd.

"Seid entweder unterstützend oder leise"

Die negativen Kommentare mancher User sind der 47-Jährigen ein Dorn im Auge. "Als gebe es ein Protokoll [...], das bei Nichtbeachtung Menschen dazu ermutigt, zu sagen, wie sie [Teigen, Anm. d. Red.] mit dem Unvorstellbaren umgehen soll." Ihr sei es damals gelungen, die Schwangerschaft sowie die Fehlgeburt aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Im Inneren sei sie jedoch "völlig zusammengebrochen".

Es sei eine Zeit voll "Trauer, Scham und Schock", die betroffene Frauen durchleben müssten, sagt Beckinsale. "Hinzu kommt der Herzschmerz des eigenen Körpers, der nach dem Verlust weiter so tut, als hätte er ein Kind zu ernähren." Die Schauspielerin meint, es könne "die einsamste Zeit sein, vor allem wenn man keinen emotional verbundenen, unterstützenden Partner wie Chrissy hat". Ihre Botschaft ist daher klar: "Lasst die Trauernden entscheiden, was richtig für sie ist. Seid entweder unterstützend oder leise."

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