Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Stars >

"Furchtbar": Ehemann von Udo Walz (†76) musste digital Abschied nehmen

"Es war furchtbar"  

Ehemann von Udo Walz musste digital Abschied nehmen

23.11.2020, 14:24 Uhr | dpa, mbo, t-online

 (Quelle: Sat.1 )
Star-Friseur Udo Walz ist tot

Der bekannte deutsche Friseur Udo Walz ist tot. Er war zuletzt in einem Berliner Krankenhaus behandelt worden. (Quelle: Sat.1)

In seinem Salon gingen die Promis ein und aus: Der berühmte Starfriseur Udo Walz ist im Alter von 76 Jahren gestorben. (Quelle: Sat.1)


Am Freitagmittag starb der Starfriseur mit 76 Jahren im Krankenhaus. Sein Mann war in Quarantäne, konnte sich deshalb nicht persönlich von Walz verabschieden. Die Alternative war für den 50-Jährigen "furchtbar".

Der Ehemann von Udo Walz hat sich vor dem Tod des bekannten Friseurs am vergangenen Freitag nur aus der Ferne verabschieden können. "Ich habe Udo vor fünf Tagen via Tablet gesehen", sagte Carsten Thamm-Walz zu "Bild". "Das machen sie jetzt in den Krankenhäusern bei den Menschen so, die Abschied nehmen wollen und nicht mehr hinkommen dürfen. Es war furchtbar." Grund dafür sind die besonderen Sicherheitsvorkehrungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Udo Walz war nach einem Diabetesschock ins künstliche Koma versetzt worden und nach zwei Wochen im Krankenhaus gestorben. Thamm-Walz konnte ihn nicht im Krankenhaus besuchen, weil er nach eigenen Angaben wegen eines Corona-Risikokontakts in Quarantäne war. So konnte er in den letzten Stunden traurigerweise nicht an der Seite seines Mannes wachen. Das Paar war seit Jahrzehnten zusammen und seit 2008 auch verheiratet.

Carsten Thamm-Walz und Udo Walz: Die beiden waren seit 1994 ein Paar. (Quelle: imago images / Future Image)Carsten Thamm-Walz und Udo Walz: Die beiden waren seit 1994 ein Paar. (Quelle: imago images / Future Image)

"Udo wollte keine feste Grabstelle haben"

Walz' Salons sollen weiter bestehen bleiben, wie Thamm-Walz sagte: "Ich möchte natürlich zum Wohle meiner Mitarbeiter die Arbeitsplätze erhalten. Das wäre ja auch in Udos Sinne." Sein Mann habe gewollt, dass seine Asche über eine Wiese gepustet oder anonym unter einem Baum bestattet werde. "Das entscheide ich dann noch. Aber auf jeden Fall wird er in Berlin bestattet. Aber Udo wollte keine feste Grabstelle auf einem Friedhof haben."

Da er wisse, dass so viele Menschen Abschied nehmen wollten, habe er sich überlegt, dass er nächstes Jahr zu Walz' 77. Geburtstag ein großes Fest mache, zu dem er alle seine Freunde einlade. "Dann können alle entsprechend Abschied von Udo nehmen. Ich hoffe, dass das im Juli dann auch wieder geht."

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal