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Nach Eklat bei "Promis unter Palmen": Anzeige gegen Marcus Prinz von Anhalt

Nach Show-Eklat  

Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen gegen Prinz Marcus

15.04.2021, 09:20 Uhr | sow, t-online

Nach Eklat bei "Promis unter Palmen": Anzeige gegen Marcus Prinz von Anhalt. "Promis unter Palmen": Marcus Prinz von Anhalt tut sich mit seiner Teilnahme im Format selbst keinen Gefallen.  (Quelle: Sat.1 )

"Promis unter Palmen": Marcus Prinz von Anhalt tut sich mit seiner Teilnahme an dem Format selbst keinen Gefallen. (Quelle: Sat.1 )

Das Verhalten von Prinz Marcus in der Sat.1-Show "Promis unter Palmen" schlägt weiter hohe Wellen. Jetzt schaltet sich auch die Staatsanwaltschaft ein und prüft nach einer Anzeige gegen den 54-Jährigen rechtliche Schritte.

Mit seinen sexistischen und homophoben Äußerungen hat sich Marcus Prinz von Anhalt ins Abseits befördert. Der 54-Jährige hatte in der Sat 1-Show "Promis unter Palmen" unter anderem Katy Bähm angebrüllt und der Travestiekünstlerin vorgeworfen, es sei "eklig" wenn zwei Männer sich küssen würden. 

Der Sender reagierte auf die Entgleisungen mit Verzögerung. "Prinz Marcus von Anhalt hat sich bei 'Promis unter Palmen' inakzeptabel homophob geäußert", sagte Sat.1 einen Tag nach der Ausstrahlung und gab bekannt: "Wir haben versucht, diese Aussagen im Umfeld und im Anschluss der Sendung einzuordnen. Aber wir müssen feststellen: Diese Einordnung war so nicht ausreichend." Man habe sich deswegen entschlossen, "die Folge online von allen Plattformen zu entfernen".

Jetzt bekommt Prinz Marcus erneut Gegenwind zu spüren. Wie "Bild" berichtet, hat ein Zuschauer nach der Ausstrahlung Anzeige gegen ihn erstattet. Der 51-jährige Marketing-Fachmann Thorsten S. aus Halstenbek wird in dem Bericht zitiert und erklärt: "Ich kenne Katy Bähm persönlich über Bekannte. Ich war entsetzt, als ich die Show gesehen habe. Da sind mehrere Straftat-Bestände erfüllt. Das muss die Staatsanwaltschaft prüfen und ich hoffe, sie macht das in voller Härte."

"Da ist eine Grenze erreicht, die Konsequenzen haben muss"

Wie die Zeitung erfuhr, hat die Hamburger Staatsanwaltschaft darauf bereits reagiert. Es würden nun "Ermittlungen geprüft", heißt es. Ein Aktenzeichen läge zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vor. 

Laut Thorsten S. sei die Sache klar: "Da ist inzwischen eine Grenze erreicht, die Konsequenzen haben muss." Auch Sat.1 bekommt in der Stellungnahme des Anzeigenerstatters einen Seitenhieb zu spüren: "Sowas jetzt auch noch bewusst öffentlich zu zeigen, verharmlost das", berichtet der Mann, der nun den Rechtsweg gegen Marcus Prinz von Anhalt eingeschlagen hat. Der Beschuldigte selbst hat sich zu der Anzeige noch nicht geäußert.

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