Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Stars >

Flutkatastrophe | Michael Simon de Normier: Filmproduzent vermisst Familie

Michael Simon de Normier  

Filmproduzent vermisst seine Familie nach Flutkatastrophe

19.07.2021, 12:16 Uhr | rix, t-online

Flutkatastrophe | Michael Simon de Normier: Filmproduzent vermisst Familie . Michael Simon de Normier: Der Produzent bangt um das Leben seiner Familie. (Quelle: picture alliance / Eva Oertwig)

Michael Simon de Normier: Der Produzent bangt um das Leben seiner Familie. (Quelle: picture alliance / Eva Oertwig)

Noch immer werden Menschen nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vermisst. Auch Filmproduzent Michael Simon de Normier weiß nicht, wo seine Familie ist.

Nach dem Hochwasser im Westen Deutschlands geht die Suche nach Überlebenden weiter. 700 Vermisste wurden inzwischen von der Polizei telefonisch erreicht. Doch von Tausenden Menschen fehlt nach wie vor jede Spur.

Wie hoch die Zahl der Vermissten ist, ist weiterhin unklar. Von mehr als 3.000 Menschen ist die Rede. Unter ihnen befinden sich auch die Mutter und der Bruder von Filmemacher Michael Simon de Normier. Der Regisseur, der für seinen Film "Der Vorleser" im Jahr 2009 fünf Mal für den Oscar nominiert wurde, kann zwei Mitglieder seiner Familie nicht erreichen.  

"Das Bedrückendste daran ist die Ungewissheit"

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, galt auch sein Vater zunächst als vermisst. Er wurde mittlerweile in einer Turnhalle gefunden. Von seiner Mutter und seinem Bruder fehlt aber weiterhin jede Spur. "Ich hatte dieses Gefühl: Es könnte sein, dass ich alle auf einmal verloren habe", so der 47-Jährige zu dem Blatt.

"Das Bedrückendste daran ist die Ungewissheit." In vielen Ortschaften fällt weiterhin das Strom- und Telefonnetz aus, kaum jemand ist erreichbar. Einige nutzten die sozialen Netzwerke, um ihre Liebsten zu finden.

So suchte zum Beispiel auch Sängerin Jill Fisher nach ihrer Mutter und ihrem Stiefvater. "Ich möchte meine Reichweite einmal für was richtig Wichtiges nutzen! Helft bitte, wo ihr nur könnt", forderte die Musikerin ihre Follower via Facebook auf. Fast 3.000 Mal wurde der Beitrag geteilt. Zwei Tage zwischen Hoffen und Bangen erreichte sie ihre Mutter. "Sie sind körperlich unversehrt! Danke an alle", schrieb Fisher später in einem Update.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: