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Mareile Höppner kämpft um Gesundheit ihrer Mutter – "Panik, Angst, Tränen"

"Panik, Angst, Tränen, Verzweiflung"  

Mareile Höppner kämpft um Gesundheit ihrer Mutter

29.11.2021, 14:37 Uhr | sow, t-online

Mareile Höppner kämpft um Gesundheit ihrer Mutter – "Panik, Angst, Tränen"  . Mareile Höppner: Die Fernsehmoderatorin macht auf den Pflegenotstand aufmerksam. (Quelle: IMAGO / Stephan Wallocha)

Mareile Höppner: Die Fernsehmoderatorin macht auf den Pflegenotstand aufmerksam. (Quelle: IMAGO / Stephan Wallocha)

Sie gilt als Frohnatur und ist eine der beliebtesten Moderatorinnen des Landes. Doch jetzt hat sich Mareile Höppner mit einer dramatischen Nachricht an ihre Fans gewandt. Ihre Mutter hatte einen Schlaganfall. 

Fernsehstudio, Lieblingsitaliener, Sport im Fitnesscenter: Der Instagram-Account von Mareile Höppner wirkt so bunt und harmlos wie der so vieler anderer deutscher Promis. Mit Schnappschüssen aus ihrem Leben, unverfänglichen Worten und stets einem strahlenden Lächeln gewährt sie ihren rund 116.000 Fans Einblicke in ihren Alltag. 

Doch an diesem Dienstag unterbricht Höppner die "eitel Sonnenschein"-Stimmung mit einem emotionalen Posting. Und es beginnt dramatisch. "Aus den Armen meiner Mutter… und plötzlich auf der STROKE, piepende Geräte, Notfall, Panik, Angst, Tränen, Verzweiflung, kämpfen, hoffen, Reha, Angst, alles weg, Neuanfang."

Ihre Worte drehen sich um den gesundheitlichen Zustand ihrer Mutter. Sie danke allen, die helfen, "dass sie zurück finden kann", schreibt die "ARD Brisant"-Moderatorin zu einem Foto von sich und ihrer Mutter. Normalerweise wird Mareile Höppner sonst nicht derart privat in ihren Äußerungen. Sie gibt zu, lange mit sich gerungen zu haben, ob sie die Ereignisse aus ihrer Familie öffentlich ausbreiten solle. Letztendlich habe für sie der "Pflegenotstand" den Ausschlag gegeben. Einige wenige würden "bei zu schlechter Bezahlung unglaubliche Arbeit" leisten, schreibt die 44-Jährige.

Als Fernsehmoderatorin hatte sie es offenbar schwer, musste in den letzten Wochen zwischen ihrer Familie, ihrer Mutter, Krankenhaus und Sender pendeln – und war froh, sich auf das Pflegepersonal verlassen zu können. Sie habe vieles gesehen und erlebt in den letzten Wochen: "Bestürzendes, trauriges, ermutigendes. Aber letzteres passiert nur, weil einige wenige eben doch bereit sind alles zu geben und sogar noch einen Arm für eine weinende Tochter übrig haben, nach einer mehrtägigen Schicht."

"So können wir nicht weiter machen"

Dann fordert Höppner Veränderungen und schreibt: "Aber so können wir nicht weiter machen. Wenn wir uns um die Pflege nicht kümmern, um Personal in unseren Krankenhäusern, dann sind wir aufgeschmissen in dieser Welt, die glaubt, so perfekt zu sein. Und wenn sie es nicht ist, legen wir einen Filter davor." Sie sei eine Tochter, die nun erlebe, wie groß die Not in den Kliniken sei. Gehe es so weiter, werde Deutschland "ein Land ohne Perspektive im Alter", erklärt sie.

Höppner bedankt sich bei der Uniklinik in Lübeck und einem Professor aus Hamburg, sowie der Reha-Klinik in Bad Segeberg. "Was sie tun, ist mehr als nur Arbeit, es ist Leben retten und gelebte Nächstenliebe!" Ihre Mutter sei eine Kämpferin, so die Moderatorin. "Sie muss! Anders geht es gar nicht", heißt es am Ende des Beitrags.

Kolleginnen wie Marlene Lufen, Frauke Ludowig oder Michaela Schaffrath wünschen Mareile Höppner ganz viel Kraft für die Zukunft und hinterlassen so wie viele andere Fans in den Kommentaren reihenweise Herzen für die bewegenden Worte der gebürtigen Hamburgerin.

Verwendete Quellen:

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