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"Akte X" ist 30 Jahre alt: So hat sich Alien-Jägerin Dana Scully verändert


"Akte X"
30 Jahre später: So hat sich Dana Scully verändert

Von t-online, kb

Aktualisiert am 13.10.2023Lesedauer: 3 Min.
Gillian Anderson: 1993 übernahm sie zum ersten Mal die Rolle der Dana Scully. 1994 war sie dann mit "Akte X" auch in Deutschland zu sehen.Vergrößern des BildesGillian Anderson: 1993 übernahm sie zum ersten Mal die Rolle der Dana Scully. (Quelle: imago images / 20th Cent Fox)
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Als Alien-Jägerin Dana Scully katapultierte sie sich einst über Nacht ins TV-Rampenlicht. Heute ist Gillian Anderson immer noch als Schauspielerin tätig.

Klein, rothaarig, fokussiert und extrem wissbegierig: Als Gillian Anderson am 10. September 1993 zum ersten Mal in ihrer Rolle als "Akte X"-Agentin Dana Scully in TV-Wohnstuben für Aufsehen sorgte, war sie gerade Mitte 20 und das massenkompatible Mystery-Genre steckte noch in den Kinderschuhen.

Neun Staffeln später hingegen wussten Millionen Zuschauer sofort Bescheid, wenn es um skurrile Alien-Erscheinungen, kettenrauchende Anzugträger und mysteriöse Vertuschungskomplotte ging.

Vor 30 Jahren wurde die erste Folge der Serie ausgestrahlt. Neun Jahre lang lockten Gillian Anderson und David Duchovny Millionen von Menschen mit "Akte X" vor die Bildschirme – bis 2002 die letzte Folge lief. Aber wie ging es für Gillian Anderson nach dem Aus von "Akte X" eigentlich weiter?

Alle Türen offen

Die aus Chicago stammende Schauspielerin orientierte sich direkt im Anschluss an ihren TV-Kickstart in Richtung Kinoleinwand. Die facettenreiche Rolle der Dana Scully und die damit verbundene Erkenntnis, dass Gillian Anderson genreübergreifend einsetzbar war, verhalfen der Schauspielerin zu verschiedensten Engagements.

Von Drama, über Thriller bis hin zur Komödie: Zu Beginn des neuen Jahrtausends standen Gillian Anderson alle Türen offen. So brillierte sie nicht nur an der Seite von Oscar-Preisträger Forest Whitaker in dem Politthriller "Der letzte König von Schottland", sondern auch in der britischen Filmkomödie "New York für Anfänger" mit Kirsten Dunst und Jeff Bridges. Dank der mehrteilige BBC-Verfilmung des Charles-Dickens-Romans "Bleak House" wurde Anderson im Jahr 2005 für den Emmy und für den Golden Globe nominiert.

Neben ihren Erfolgen auf der Leinwand zog es die mittlerweile in London lebende Schauspielerin immer wieder zurück zu ihren künstlerischen Wurzeln. Hörspiele, Off-Sprecher-Rollen und die Welt des Theaters: Gillian Anderson war überall präsent, wenn es um die erweiterte Zelebrierung von darstellerischer Kunst ging.

"Damals war ich frustriert"

Die vielen unterschiedlichen Schauplätze waren vor allem in der Zeit nach der "Akte X"-Hysterie eine große Entwicklungshilfe für die Schauspielereien: "Ich gab mir wirklich alle Mühe, beruflich nicht mehr auf diese eine Rolle festgelegt zu werden. Damals war ich recht frustriert und habe alles, was mit Scully zu tun hatte, weit von mir weggeschoben", berichtete Anderson vor einigen Jahren.

Irgendwann zog die starke Persönlichkeit von Dana Scully ihre "Wirtin" aber wieder in ihren Bann. Für ein einmaliges Kino- und ein zweijähriges Serien-Comeback ging es für Gillian Anderson an der Seite ihres eifrigen Kollegen David Duchovny (alias Fox Mulder) noch einmal in den Kampf gegen Aliens, Mutationen und mysteriöse Gauner, Banditen und Mörder.

Die einst von Missverständnissen und überzogenem Ehrgeiz geprägte Kult-Partnerschaft zwischen Gillian Anderson und David Duchovny mündete erst viel später in einer freundschaftlichen Beziehung. So erinnerte sich ihr Serienkollege im Jahr 2018 in einem Interview: "Irgendwann haben wir den Druck, der mit dem Erfolg kommt, überwunden und haben uns auf einer Ebene des Verständnisses und der Dankbarkeit getroffen. Uns wurde klar, dass es unser gemeinsamer Erfolg ist, und so hat sich unsere Freundschaft entwickelt."

Starke Frauen stehen im Fokus

Neben dem großen Erfolg als FBI-Agentin stach Anderson im Jahr 2018 auch als Margaret Thatcher in der Serie "The Crown" aus der Masse heraus. Hier waren eine Golden-Globe- und eine Emmy-Auszeichnung die Folge. Ebenfalls beeindruckend waren Andersons offenherzige Auftritte in den Produktionen "The Fall" und "Sex Education". Starke Frauen zu verkörpern, stand im Leben der dreifachen Mutter schon immer ganz oben auf der Liste.

Ihre Paraderollen werfen auch heute noch große emotionale Schatten: "Meine Rollen in 'Akte X' und 'The Fall' haben mich geprägt und mir gezeigt, wer ich als Frau eigentlich bin", erklärte Gillian Anderson.

Auch im Hier und Jetzt rückt die Schauspielerin von ihrem vor vielen Jahren eingeschlagenen Pfad nicht ab. 2022 spielte sie in der US-Miniserie "The First Lady" die Gattin von Franklin D. Roosevelt – eine weitere starke Frau.

Verwendete Quellen
  • glamour.de: "Ich schäme mich nicht, Feministin zu sein"
  • sueddeutsche.de: "Endlich mal lachen"
  • instagram.com: Profil von gilliana
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