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Prinzessin Eugenie: Ernstes Interview zu Herzensangelegenheit

Kurz vor der Hochzeit  

Prinzessin Eugenies Interview zu einer Herzenssache

07.09.2018, 12:33 Uhr | mho, t-online.de

Prinzessin Eugenie: Ernstes Interview zu Herzensangelegenheit. Prinzessin Eugenie: Die 28-Jährige setzt sich für den Kampf gegen moderne Sklaverei ein. (Quelle: imago/ZUMA Press)

Prinzessin Eugenie: Die 28-Jährige setzt sich für den Kampf gegen moderne Sklaverei ein. (Quelle: imago/ZUMA Press)

Wahrscheinlich steckt Prinzessin Eugenie gerade mitten in den Hochzeitsvorbereitungen. Die Zeit, über ein Thema zu sprechen, das ihr am Herzen liegt, nimmt sich die 28-Jährige trotzdem.

Am 12. Oktober 2018 heiratet Prinzessin Eugenie ihren Verlobten Jack Brooksbank auf Schloss Windsor. Bis dahin sind es noch fünf Wochen. Und dennoch hat sie jetzt Blumenschmuck mal Blumenschmuck sein lassen und zum Kampf gegen moderne Sklaverei aufgerufen.

Seit fünf Jahren arbeitet Prinzessin Eugenie gemeinsam mit ihrer Unifreundin Julia de Boinville daran, positive Veränderungen zu bewirken. Im Podcast "Global GoalsCast" sprechen die beiden Frauen jetzt darüber, wie sie zum ersten Mal in Kontakt mit dem Thema Menschenhandel gekommen sind.

Ein weltweites Problem

Im Jahr 2013 sind die Freundinnen mit Eugenies Mutter Sarah Ferguson nach Kalkutta in Indien gereist. "Wir haben diese wunderbare Frau getroffen. Sie hilft versklavten Mädchen und Frauen dabei, ihrem Schicksal zu entkommen. Sie bringt ihnen Berufskenntnisse bei, beispielsweise Stoffe bedrucken, atemberaubende Handtaschen herstellen und Schals und Kleider und einfach wundervolle Produkte." Es sei das erste Mal gewesen, dass Eugenie und Julia begriffen haben, was Menschenhandel und moderne Sklaverei eigentlich bedeutet – und das dieses Problem auch in der heutigen Zeit noch überall auf der Welt zu finden ist. 

Sarah Ferguson und Prinzessin Eugenie: Durch ihre Mutter wurde die Royal auf das Thema moderne Sklaverei aufmerksam. (Quelle: imago/PA Images)Sarah Ferguson und Prinzessin Eugenie: Durch ihre Mutter wurde die Royal auf das Thema moderne Sklaverei aufmerksam. (Quelle: imago/PA Images)

Auch in England sind über 13.000 Menschen Opfer von Menschenhandel: "Wir haben dieses unglaubliche Mädchen getroffen, die von ihrem Nachbarn in Manchester an eine Gang verkauft wurde. Die Gang hat schreckliche Dinge mit ihr gemacht, sie beispielsweise in Brand gesetzt. Sie musste unzählige Operationen über sich ergehen lassen." Doch bei allem was sie durchgemacht hat, sei sie "die unglaublichste 21-Jährige, die man jemals treffen kann". Mit Mut und Überzeugung habe sie Eugenie und Julia klar gemacht, dass sie diesen Kampf mit ihnen kämpfen will.

Nach ihrer Rückkehr aus Indien haben Eugenie und Julia mit der Unterstützung von Sarah Ferguson und Prinz Andrew das faire Modelabel Key to Freedom gegründet. Die Produkte werden unter anderem über Topshop verkauft. Im Podcast erzählen die beiden Frauen von weiteren berührenden Schicksalen.

In Zukunft wollen die Freundinnen ein Buch veröffentlichen, Events starten und weiterhin viele bereits bestehende Organisationen unterstützen. Durch all das wollen sie darauf aufmerksam machen, dass Menschenhandel eine weltweite Epidemie ist, die bekämpft werden muss.

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