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Das sagt Sarah Ferguson zum Prinz-Andrew-Skandal: "Das ist alles Quatsch"

Nach Vorwürfen gegen ihren Ex  

Sarah Ferguson äußert sich zum Prinz-Andrew-Skandal

14.12.2019, 19:42 Uhr | spot on news

Das sagt Sarah Ferguson zum Prinz-Andrew-Skandal: "Das ist alles Quatsch". Sarah Ferguson: 1986 gab sie Prinz Andrew in der Westminster Abbey das Jawort. (Quelle: imago images)

Sarah Ferguson: 1986 gab sie Prinz Andrew in der Westminster Abbey das Jawort. (Quelle: imago images)

Der Skandal rund um Prinz Andrew überschattet das britische Königshaus. Jetzt meldet sich zum ersten Mal auch seine Ex-Frau, Sarah Ferguson, zu Wort.

Der Epstein-Skandal lässt den Royals keine Ruhe. Einmal mehr hat sich nun Herzogin Sarah, besser bekannt als Fergie, dazu zu Wort gemeldet und ihren Ex-Ehemann Prinz Andrew gegen die Anschuldigungen verteidigt. Doch die Herzogin von York berichtet im Interview mit der "Vogue Arabia" auch über die Gefühle der gemeinsamen Töchter, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie.

"Das ist alles Quatsch"

"Die letzten sechs Monate waren hart für die Mädchen und mich. Einen so wunderbaren Mann durch solch einen Schmerz gehen zu sehen. Er ist der beste Mann, den ich kenne", wird sie zitiert. Und zu den Vorwürfen sagte sie schlicht und einfach: "Das ist alles Quatsch."

Gegen Prinz Andrew liegen diverse Anschuldigungen im Zuge des Skandals um Jeffrey Epstein vor. Die heute 35-jährige Virginia Giuffre behauptete unlängst in einem BBC-Interview, der Prinz habe gegen ihren Willen dreimal Sex mit ihr gehabt – wobei sie beim ersten Mal erst 17 Jahre alt gewesen sei. Fünf Frauen gaben außerdem an, der Royal hätte in den Häusern des im August in Haft verstorbenen Unternehmers verdächtige Handlungen beobachten können.

Virginia Roberts Giuffre: Sie wirft Andrew vor, sie als 17-Jährige mehrmals missbraucht zu haben. (Quelle: imago images)Virginia Roberts Giuffre: Sie wirft Andrew vor, sie als 17-Jährige mehrmals missbraucht zu haben. (Quelle: imago images)

Der Sohn der Queen streitet alles ab. Von seinen öffentlichen Aufgaben wurde er dennoch entbunden. Kurz zuvor hatte er sich ebenfalls in einem BBC-Interview den Fragen einer Journalistin gestellt. Nach Behauptungen wie, er könne sich nicht an Giuffre erinnern und das gemeinsame Foto könne auch ein Fake sein, war das Interview als absolutes PR-Desaster bewertet worden.

"Warum darf Meghan nicht großartig sein?"

Herzogin Sarah wähnt sich und ihren Ex-Mann so sehr zu Unrecht verunglimpft, dass sie ihre Situation in dem Interview mit der von Herzogin Meghan und Prinz Harry vergleicht. Das royale Ehepaar hatte britische Medien wegen falscher Berichterstattung verklagt. "Es muss schwer für Meghan sein, und ich kann mich mit ihr identifizieren. Ich glaube, sie ist modern und fabelhaft. Sie war schon vorher berühmt. Sie ist großartig. Warum darf Meghan nicht großartig sein? Warum kann man sie nicht feiern?", fragt die Britin.

Seit der Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 gehört Herzogin Meghan zum britischen Königshaus. (Quelle: imago images)Seit der Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 gehört Herzogin Meghan zum britischen Königshaus. (Quelle: imago images)

Ratschläge für Meghan habe sich nicht, "aber ich war in Meghans Situation, und ich bin es immer noch", so die Herzogin von York weiter. Die ständige negative Berichterstattung sei "hart und gemein" sowie "traurig und ermüdend", klagt sie. "Ich verabscheue Mobbing und ich bemitleide sie für den Kummer, den sie durchmachen muss, weil ich es durchgemacht habe."

Sarah "Fergie" Ferguson und Prinz Andrew heirateten im Juli 1986 in der Westminster Abbey. Mit der Hochzeit wurde sie zur Königlichen Hoheit, Herzogin von York, Gräfin von Inverness und Baronin Killyleagh. Das Ehepaar bekam zwei Töchter. Die eine, Prinzessin Beatrice von York, wird im kommenden Jahr ihren Verlobten, den britisch-italienischen Immobilienunternehmer Edoardo Mapelli Mozzi heiraten. Spekuliert wird darüber, ob und inwiefern diese Hochzeit vom Epstein-Skandal beeinflusst werden könnte. Ihre Verlobungsfeier am 18. Dezember soll die 31-Jährige bereits abgesagt haben.

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